Corona-Unterstützung geht in die nächste Runde

Die angekündigte neue Überbrückungshilfe Corona der Bundesregierung ist nun im  Netz. Somit können nun auch die Anträge gestellt werden.  Hier kommen Sie direkt zum Antragsverfahren. Die Antragsfrist endet am 31. August 2020.

Gedacht ist diese Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, also auch Gastronomie und Hotellerie, aber auch wieder für Soloselbständige und Vertreter und Vertreterinnen der Freien Berufe. Allerdings ist der Haken für viele auch hier wieder die erforderliche Betriebsstätte, für die Kosten geltend gemacht werden können. Und hinzu kommt dieses Mal, dass die Anträge ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer eingereicht werden dürfen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die restlichen Voraussetzungen zu erfüllen, dürfte für viele von Ihnen kein Problem sein, denn es heißt nur, dass der Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen eingestellt worden sein musste und der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen sein muss.

Es handelt sich um einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss für Juni, Juli und August 2020, gestaffelt nach Prozent des Umsatzverlustes. In diesem Eckpunktepapier wird das Programm ausführlich erläutert. Näheres auch auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Auch hier wieder viel Erfolg denen, die dafür in Frage kommen!

Wer noch was anderes lesen möchte, dem sei hier noch der Bericht aus dem Kabinett von gestern anheim gestellt, in dem ein paar Nuancen weiterer Lockerungsmaßnahmen für klar definierte Gruppen-Feiern und Gruppen-Veranstaltungen, Tagungen, Schiffahrt und touristische Freizeiteinrichtungen angekündigt sind. Heute muss Ministerpräsident Söder außerdem in einem Interview angekündigt haben, ab nächster Woche die Publikums-Maximalzahl für Kulturveranstaltungen verdoppeln zu wollen. Mal schauen… Da könnte ja wieder ein Hauch von Wirtschaftlichkeit für den einen oder anderen aufkommen.

Und bei all dem Lockern sind die Infektionszahlen weiter gut in diesem Land. Da kommt doch Hoffnung auf!

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