Bamberger Tourismusblog

Hintergrundinformationen zum Tourismus in Bamberg und im Bamberger Land, das will Ihnen dieser Blog bieten. Die Beiträge wollen aber auch anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Interessierte Gäste aus aller Welt und leidenschaftliche Touristiker von hier beleben unsere Stadt, den Einzelhandel, das Gastgewerbe und viele weitere Branchen und sorgen für eine Freizeitinfrastruktur, von der wir alle profitieren. Über die Auswirkungen von Tourismus auf eine Stadt und ihre Gesellschaft lässt sich aber auch trefflich streiten. Solange wir gegenseitigen Respekt zur Basis unseres Austauschs machen, sind wir für jede Diskussion zu haben.
Herzlich willkommen!

Internationaler Tag gegen Rassismus

Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2024

Am Donnerstag, 21. März 2024, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, sind alle aufgerufen, unter dem Motto „Menschenrechte für ALLE“ ein unüberhörbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung zu setzen und für die Anerkennung gleicher Rechte aller Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Hautfarbe, Geschlecht und Sprache einzutreten. Zu der Kundgebung auf dem Maxplatz in Bamberg laden der Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Bamberg und seine Kooperationspartnerinnen und -partner ein.

In einer Zeit, in der extremistische Strömungen laut von Ausgrenzung und Deportation träumen und rassistische Einstellungen weit verbreitet sind, ist es dem Migrantinnen- und Migrantenbeirat wichtig, dass die Gesellschaft zusammensteht und öffentlich für die demokratischen Werte eintritt.  Es geht dem Beirat darum, die Vielfalt in der Gesellschaft als eine  Stärke zu begreifen. Sie müsse geschützt werden. Aufgerufen sind alle, ein deutlich vernehmbares Signal gegen Hass, Ausgrenzung und Intoleranz zu senden. Demonstriert werden soll für eine offene, tolerante und inklusive Gesellschaft, in der alle respektiert und akzeptiert werden.

Die Kundgebung beginnt um 16.30 Uhr auf dem Maxplatz. Der Kundgebungsort ist aufgrund des zu erwartenden Zulaufs vom Gabelmann auf den Maxplatz verlegt worden. Im Vorfeld, von 13 bis 16 Uhr, findet am Gabelmann der „Markt der Möglichkeiten“ statt. Geboten werden viele Informationen und Mitmachaktionen.

Soweit die Pressemeldung der Stadt Bamberg. Ich möchte ergänzen: nicht nur dem Migrantinnen- und Migrantenbeirat ist es „wichtig, dass die Gesellschaft zusammensteht und öffentlich für die demokratischen Werte eintritt.“ Uns allen ist das wichtig! Wir alle sind gemeint, wenn Kräfte, Bewegungen, Parteien und Menschen versuchen, unsere bunte und vielfältige Gesellschaft zu entzweien, wenn sie versuchen, uns ihre Definition von Volk und Gemeinschaft aufzuzwingen und gegen das vermeintlich Fremde hetzen und Respekt und Achtung allen Menschen gegenüber vermissen lassen.

Wir sind Touristiker. Wir lieben das Reisen. Wir leben davon, Menschen zusammenzubringen. Wir wollen in einem weltoffenen, toleranten Land leben und alle Menschen willkommen heißen. Wir wollen einander in Respekt begegnen. Wir erkennen die Vielfalt der Menschen an, wir sind alle gleich geschaffen, mit gleichen Rechten geboren.

Reisen erfordert Respekt voreinander und Reisen fördert Respekt füreinander!

Jahresbericht 2023 des BAMBERG Tourismus & Kongress Service

2023 war das Jahr, in dem der Tourismus nach den Corona-Jahren endgültig wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Auch dieses Jahr war von etlichen Krisen und Katastrophen geprägt, von der Energiekrise über die hohe Inflationsrate, den Fachkräftemangel und Streiks bis hin zu den schrecklichen Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten. Aber keine dieser Krisen hat den Tourismus so gravierend beeinflusst wie seinerzeit Corona. Das Reisen war den Menschen nun offenbar wieder ein großes Bedürfnis.

Die amtliche Statistik des Jahres 2023

Und so beginnt der Jahresbericht 2023 mit den Übernachtungszahlen, die eine sehr starke Entwicklung dokumentieren.

Zusammen erzielten Bamberg und das Bamberger Land im vergangenen Jahr 1.196.495 Übernachtungen und übertrumpfen damit das letzte Vor-Coronajahr 2019 deutlich um fast 57.000 Übernachtungen.

Die Übernachtungszahlen in der Stadt belaufen sich auf 807.294, eine Steigerung von 11 % auf das Ergebnis des Vorjahres. Im Bamberger Land wurden 389.201 Übernachtungen generiert, ein Plus von 3 % gegenüber 2022. Ein Ergebnis, das umso bedeutsamer erscheint, wenn man bedenkt, dass mit dem gleich zu Jahresbeginn geschlossenen Hotel Schloss Reichmannsdorf ein Haus mit 75 Zimmern aus der Statistik gefallen ist. 

Der Anteil Reisender aus dem Ausland stieg im vergangenen Jahr besonders stark an, um 22 % in der Stadt und um 11 % im Bamberger Land. Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Gäste wieder bei 14 %. Wenn man Stadt und Land gemeinsam betrachtet führen die Niederländer die Statistik mit fast 23.000 Übernachtungen an. In der Stadt sind neben den Niederlanden die USA, Polen und Österreich die stärksten Quellmärkte, im Landkreis teilen sich Bulgarien, Polen und Österreich die Plätze 2 bis 4. 

Die Bettenauslastung verbesserte sich im Vergleich zu 2022 noch einmal deutlich: 52,6 % in der Stadt und 35,9 % im Bamberger Land. Die Aufenthaltsdauer lag im Bamberger Land im Schnitt bei 2,2 Nächten, in der Stadt bei 1,9.

Eine solche Erholung des touristischen Kerngeschäfts der Übernachtung auf ein höheres Niveau als 2019 ist keine Selbstverständlichkeit. Auf ganz Deutschland bezogen und auch für Bayern insgesamt wurde das 2019er Niveau noch nicht wieder erreicht, allein Franken ist eine der Regionen, die das 2019er Ergebnis getoppt haben.

Das bedeutet für Bamberg und das Bamberger Land zunächst einmal nur, dass die Gäste in nennenswerter Anzahl wieder da sind. Aber wie gestaltet sich die Wertschöpfung für den BAMBERG Tourismus & Kongress Service?

Vertriebs- und Umsatzentwicklungen

Starten wir mit unserem wichtigsten Geschäftszweig, den Stadtführungen für Gruppen. Unser umsatzstärkstes Segment schaffte eine immense Steigerung von 30 % gegenüber 2022 und erwirtschaftete einen Umsatz in Höhe von 844.318 €. Insgesamt 7.480 Führungen wurden im vergangenen Jahr gebucht, rund 290.000 Gäste erfuhren auf diesem Wege die Geschichte und die Geschichten unserer Stadt und der Region. Das sind immer noch über 1.000 Führungen weniger als vor Corona, aber angesichts der landesweit anhaltenden Schwäche im Gruppensegment ein beachtliches Ergebnis.

Auch unsere Gruppenprogramme erfuhren eine Steigerung um 40 % auf ein Umsatzvolumen von 129.088 €. Beliebteste Programme waren das „Bamberger BierSchmecker®Erlebnis“ mit 80 Buchungen und 1.415 Teilnehmenden sowie „Bamberg entdecken“ mit 56 Buchungen und 1.918 Teilnehmenden. Mit Gruppenbausteinen und der Vermittlung von Partnerleistungen konnten wir weitere 45.846 € Umsatz generieren.

Der Umsatz mit Pauschalreisen lag bei 103.286 € und 126 Reisen, und damit beinahe 35 % unter dem Ergebnis von 2022. Beliebteste Reisen waren mit je 30 Buchungen „Bett und Karte“ und „Die Sonntagsreise“, knapp gefolgt von der „BierSchmecker®Reise“ mit 28 Buchungen.

Die Anzahl der öffentlichen Führungen „Faszination Weltkulturerbe“, „Erlebnis Gärtnerstadt“ und „Leidenschaft für Gerstensaft“, zu der sich unsere Gäste in der Tourist Info oder über die Onlinebuchung Einzeltickets kaufen können, betrug 1.836.

Der Verkauf von Souvenirs und Büchern vor Ort in der Tourist Info konnte weiter gesteigert werden und erbrachte Umsätze in Höhe von 85.000 €.

Zum zweiten Jahr in Folge bilden die Eigenprodukte des TKS – BAMBERGcard, öffentliche Stadtführung „Faszination Weltkulturerbe“, BierSchmecker®Tour, Gärtnerstadtführung und der bierhistorische Rundgang „Leidenschaft für Gerstensaft“ – das erfolgreichste Geschäftsfeld. Mit einer weiteren Steigerung von 17 % zu 2022 liegt der operative Gewinn für 2023 bei 153.000 €.

Onlinebuchbarkeit

Die Bedeutung der Onlinebuchbarkeit für Tickets und Angebote kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Durch die Fortsetzung der 2022 begonnenen Kampagne „Buch dein Ticket!“ wurde dieser Vertriebsweg noch einmal deutlich ausgeweitet. Auch das Buchungswidget auf den Seiten unserer Partner, die Verbreitung der Buchungsstrecke per QR-Code in allen Werbemitteln und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit der weltweit agierenden Plattform GetYourGuide trugen dazu bei, den Onlinevertrieb weiter anzukurbeln.

Budget

Anhaltende Sparmaßnahmen in allen Bereichen und die vorgenannten beachtlichen Steigerungen von Umsatz und Gewinn haben 2023 einen ausgeglichenen Haushaltsabschluss ermöglicht. Von unseren Gesamtausgaben von 1,586 Mio. € haben wir 842.662 € selbst erwirtschaftet. Somit liegt unsere Refinanzierungsquote für 2023 wieder bei guten 53 %.

Allerdings bleibt auch für das Jahr 2023 festzustellen, dass unsere Marketingausgaben nach wie vor nur bei der Hälfte von vor Corona liegen. Damit können wir das berühmte Grundrauschen aufrechterhalten, müssen uns aber auf sehr gezielte, kostengünstige und kreative Maßnahmen beschränken.

Wir befinden uns als kommunale Tourismusorganisation mitten im Wandel von einer reinen Destinationsmarketingorganisation zu einer Destinationsmanagementorganisation. Das bedeutet, dass immer mehr Aufgaben erfüllt werden müssen, bei denen keine Refinanzierung möglich ist. Zunehmend müssen Maßnahmen erarbeiten, die den Tourismus lenken und entzerren sollen sowie neue Themen und alternative Areale erschließen. Das bleibt bei einem derartig schmalen Budget auf Dauer eine große Herausforderung.

Auch der hohe Tarifabschluss im öffentlichen Dienst schränkt die budgetären Möglichkeiten ein, ist die Arbeit als Tourismusorganisation traditionell doch sehr personalintensiv. Aber, und das sei an dieser Stelle explizit gesagt: Unsere Mitarbeitenden sind unser A und O. Sie sind es, die als engagierte Dienstleister für Bamberg, für unsere Gäste und für unsere Partner arbeiten, und sie sind jeden Cent ihres Gehalts – und auch jeden Cent mehr – wert!

Maßnahmen des Jahres 2023 – eine Auswahl

30 Jahre Welterbe

Das übergreifende Thema 2023 war das 30-jährige Jubiläum der Ernennung Bambergs zum Welterbe. In enger Abstimmung mit dem Zentrum Welterbe Bamberg haben wir das Jubiläumsjahr in unseren Broschüren, auf der Website, in diversen Social Media Posts sowie in der Medienarbeit aufgegriffen. Neben der Vermarktung der Jubiläums-Veranstaltungen haben wir dieses Jahr zum Anlass genommen, den historischen Hintergrund des Welterbetitels und die Bedeutung der Bamberger Altstadt sowie die drei Teile des Welterbes in den Mittelpunkt unseres Storytellings zu stellen. Auch unsere Kooperationspartner haben dieses Thema und unsere Features dazu vielfach aufgegriffen und unsere Maßnahmenwirksamkeit noch deutlich vergrößert.

Winter im Welterbe

Erstmals haben wir keine Broschüre mehr, die sich ausschließlich den Themen Krippen und Weihnachten widmet. Die neue Winterbroschüre hat den Winter als eigene touristische Jahreszeit in den Fokus genommen. Die neue Broschüre zeigt unseren Gästen, dass Bamberg und das Bamberger Land auch im Winter eine hochattraktive Reisedestination ist und durch einen großen Reigen an Kunst- und Kulturangeboten auch in dieser eher ruhigen Zeit eine Reise wert ist, womit wir eine Alternative zum stark frequentierten Sommer aufzeigen.

Auch die Kooperation der Fränkischen Städte unterstützt diese Themenausweitung und hat im Laufe des Winters 2023 Aufnahmen für einen Imagefilm gemacht, der dann 2024 erstmals diese Zeit mit stimmungsvollen Aufnahmen gezielt bewerben wird.

Broschürenportfolio

Erstmals erschien 2023 der BAMBERGER – jährliches Magazin und Imagebroschüre in einem – in Kombination mit den Führungen, Reiseangeboten und Pauschalen für Gruppen und Einzelreisende und erschließt damit das Cross-Selling-Potential dieser Verknüpfung. Auch die Öffnung für Werbung durch Partner erbrachte eine gute Refinanzierung der Produktionskosten.

Damit haben wir als Basisbroschüren nur noch vier Produkte: Den BAMBERGER, die Kulinarikbroschüre, den A3-Stadtplan mit Stadt- und Umlandplan und die Erlebnisbroschüre mit Erlebnisangeboten, Museen und Kultur- sowie Ausflugsangeboten.

Alle größeren Broschüren des TKS des Jahres 2023 sind auf holzfreiem FSC-zertifiziertem Papier gedruckt. Unsere Auflagen orientieren sich an dem tatsächlichen Bedarf, nur selten müssen wir am Laufzeitende geringe Mengen veraltetes Material wegwerfen. Und wenn, fließt dies in die Berechnung der Auflagen des Folgejahres wieder mit ein.    

Die ganze Palette unserer Broschüren steht auf der Website zur Verfügung zum Download und alternativ zur Bestellung.

Gästeführer*innen

Genau drei Jahre nach der letzten Ausbildungsrunde für Gästeführer*innen startete Ende 2022 der Ausbildungsjahrgang 2022/23, der sich im März 2023 einer schriftlichen und mündlichen Prüfung stellte. 20 neue Gästeführer*innen sind seitdem neu in den Kreis der rund 100 zertifizierten BAMBERG-Gästeführer*innen aufgenommen worden, genau rechtzeitig zum Start der Führungssaison.     

Merchandising

Die prägnante Bamberg-Silhouette, die seit Jahren etliche unserer eigenen Souvenirs ziert, wurde 2023 auf neue Produkte aufgebracht und erfreut sich weiter großer Beliebtheit als Erkennungsmarke. Ein Auto-Sticker, T-Shirts und Hoodies sowie eine Duftkerze sind neu ins gebrandete Portfolio dazu gekommen. Viele Geschenkideen gibt es auch im ausgeweiteten Online-Shop, das Komplettsortiment im Shop vor Ort in der Tourist Info.

E-Bike-Ladeschrank

Ein Meilenstein für die Fahrradstadt Bamberg ist der neue Schließfächer-Ladeschrank mit je zwei Steckdosen und einem USB-Anschluss für E-Bike-Akkus direkt an der Tourist Info. Hier können seit September 2023 Fahrradtouristen, die mit E-Bikes unterwegs sind, ihre Akkus gegen eine kleine Gebühr von 2 € mit 100% Ökostrom der Stadtwerke Bamberg aufladen und während der Ladezeit sicher verwahren. Ein Förderprojekt des staatlichen Tourismusprogramms „Tourismus in Bayern – Fit für die Zukunft“ und der Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg haben dies ermöglicht.  

Kommunikation

Rund 24 Pressereisen fanden 2023 in Bamberg statt mit Journalist*innen, Blogger*innen und Influencer*innen gleichermaßen. Sie kamen aus Deutschland, Niederlande, Italien, Kroatien, Ungarn, Österreich, Polen, USA, China und Kanada. Aus diesen Studienreisen entstanden Zeitungsartikel (online wie Print), Social-Media Posts, Fernseh-Beiträge und Podcasts.

Besondere Aufmerksamkeit fanden die Themen der DZT-Jahreskampagne „UNESCO Welterbestätten“ in Verbindung mit „Nachhaltigem Reisen“, so dass folgende Recherchewünsche oftmals im Mittelpunkt der Medien standen: Die Gärtnerstadt, Nachhaltigkeit, Aktivtourismus, Kulinarik, Bierkultur, Brauereien, Natur, UNESCO Welterbe, Weihnachtskrippen, Erlebnisangebote, Hexenprozesse in Bamberg, der Bamberger Hain.

Die Zahl der Empfänger des Newsletters für Endkunden, die „gästeinfo“, wurde 2023 um über 500 Empfänger auf 4.143 gesteigert.

Website

Die Website ist nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt unserer Kommunikation zum Kunden und mittlerweile auch starke Vertriebsplattform dank der Onlinebuchbarkeit und vielen Querverbindungen der nutzerstärksten Seiten. Aufgrund eines Wechsels von google analytics zu einem neuen Statistik-System können wir für 2023 keine Gesamtnutzerzahlen auswerten. Allerdings gibt es obendrein Erfahrungswerte und Studien, die die Verluste der erfassbaren Nutzer*innen aufgrund der Cookie-Consent-Buttons auf bis zu 50 – 60 % taxieren, insofern stellt sich für die Zukunft die Frage nach belastbaren Nutzerzahlen.

Social Media

Regelmäßige Redaktionssitzungen haben unsere Arbeit auf Social Media weiter professionalisiert und in der Folge durch passende Themen, Posts und Aktionen die Fangemeinde auf Facebook und Instagram weiter vergrößert. Schwerpunktthemen waren 2023: „Klöster, Kirchen, Pilgerwege“, „Mal eben Bamberg erleben“ und „Der perfekte Tag für …“. So wurde die Aufmerksamkeit der Follower auf eine Vielzahl an Themen gelenkt.

Touristische Kooperationen

Der Erfolg des Jahres 2023 fußt auch auf der guten Zusammenarbeit mit unserem Netzwerk touristischer Partner. Allen voran sei hier das Tourismus-Team des Landkreises Bamberg angeführt, mit denen wir vertrauensvoll, professionell und erfolgreich unsere schon 2010 begonnene Tourismuskooperation fortgeführt haben. Erstmals haben wir bei der Präsentation des Übernachtungsergebnisses 2022 die gemeinsame Zahl von Stadt und Land in den Mittelpunkt der Pressemeldung gestellt und damit unsere gemeinsame Destination „Bamberg und das Bamberger Land“ auch nach innen nochmal deutlich gemacht. Frankentourismus, die Fränkischen Städte, die Burgenstraße, Bayern Tourismus und der Verein der deutschen Welterbestätten, wie auch der Steigerwald sind weiterhin unsere wichtigen Partner, die uns eine Marktpräsenz ermöglichen, die wir allein unmöglich erreichen würden. Auch die lose Kooperation auf der Ebene der bayerischen Welterbestätten wurde 2023 mit einer gemeinsamen Internetseite fortgeführt.

Das Motto „Gemeinsam sind wir stärker!“ gilt im Tourismus ganz besonders, der solidarische Zusammenhalt und der offene Austausch untereinander sind die großen Stärken unserer Branche.

In eigener Sache:

Über die ganzen Coronajahre haben wir personelle Engpässe und Renteneintritte von Kolleg*innen vielfach überbrückt, gedehnt, geschoben und intern irgendwie kompensiert, auch aus finanziellen Gründen. Nun aber, da der Tourismus wieder auf hohen Touren lief, war es dringend notwendig, alle Stellen endgültig wieder zu besetzen und die Kolleg*innen zu entlasten. Wir haben im Laufe des Jahres 2023 qualifizierte Kolleg*innen hinzugewonnen und sind derzeit in der glücklichen Lage, alle unsere Planstellen wieder besetzt zu haben und folglich in den einzelnen Teams wieder so arbeiten zu können, wie es zur Erfüllung unserer Aufgaben erforderlich und unabdingbar ist. In Zeiten des Fachkräftemangels keine Selbstverständlichkeit.

Ausblick – Nachhaltiger Tourismus

Gemeinsam mit unseren vielen Partnern und den touristischen Leistungsträgern vor Ort, in Bamberg und im Bamberger Land haben wir den Tourismus 2023 wieder in die Erfolgsspur gebracht. Die Entwicklung der Übernachtungszahlen und die guten Umsätze stärken uns nun für die Herausforderungen des Jahres 2024. Wir machen uns auf den Weg zu mehr nachhaltigem Tourismus – ökonomisch erfolgreich, ökologisch orientiert und sozial verträglich. Derzeit entwickeln wir den ersten Entwurf unseres neuen Leitbilds, das wir im ersten Halbjahr mit dem Stadtrat, mit der Branche und im Rahmen einer Bürgerbeteiligung öffentlich diskutieren wollen. Am 16. November 2024 planen wir einen Tag des Tourismus, an dem wir das abgestimmte Leitbild vorstellen und den Tourismus mit all seinen Facetten der einheimischen Bevölkerung präsentieren wollen. Denn wir sind davon überzeugt, dass der Tourismus gut für Bamberg und das Bamberger Land ist, und wir wollen die Menschen in unserer Region mitnehmen auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Tourismus.

Dass Tourismus eine Branche ist, die Menschen und Völker friedlich verbindet, den Horizont weiten und Toleranz lehren kann, gehört zu unserem Grundverständnis und ist in diesen Zeiten wichtiger denn je. “Das Reisen ist fatal für Vorurteile, Bigotterie und Engstirnigkeit, und viele unserer Mitmenschen bedürfen daher dringend des Reisens!Mark Twain: “The Innocents Abroad”, 1869
Nur wenige Sprüche reifen so gut, dass sie 155 Jahre nach ihrer Entstehung so trefflich in die Zeit passen….

Läuft wieder!

Die neue Jahresstatistik 2023 zeigt es: Der Tourismus läuft wieder rund – nach Corona und trotz der Krisen!

Mit 1,2 Millionen Übernachtungen lässt der Tourismus in Bamberg und im Bamberger Land Corona endgültig hinter sich. Die erstarkte Übernachtungsentwicklung unterstützt die Neuausrichtung in Richtung Nachhaltigkeit.

Die jüngst veröffentlichte Übernachtungsstatistik stärkt uns den Rücken, wenn wir uns heuer auf unseren Weg zu Nachhaltigem Tourismus machen. Denn die Tourismusbranche ist, legt man die Zahl der Übernachtungsgäste in der Region zugrunde, wieder hoch erfolgreich. Zusammen erzielen Bamberg und das Bamberger Land im vergangenen Jahr 1.196.495 Übernachtungen und übertrumpfen damit das letzte Vor-Coronajahr 2019 deutlich um fast 57.000 Übernachtungen. Das ist ein großartiges Fundament, um den Wandel hin zu mehr nachhaltigem Tourismus aus einer starken Position heraus angehen und den Tourismus zeitgemäß weiterentwickeln zu können.

Mit 389.201 Übernachtungen liegt der Landkreis 3 Prozent über dem Ergebnis von 2022, obwohl das Bamberger Land 2023 den Verlust eines großen Hotels verkraften musste. Die städtischen Übernachtungszahlen steigen um 11 Prozent auf 807.294.

Der Anteil Reisender aus dem Ausland steigt besonders stark an, um 22 Prozent in der Stadt und um 11 Prozent im Bamberger Land. Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Gäste wieder bei 14 %. Stadt und Land gemeinsam betrachtet führen die Niederländer die Statistik mit fast 23.000 Übernachtungen an. In der Stadt sind neben den Niederlanden die USA, Polen und Österreich die stärksten Quellmärkte, im Landkreis teilen sich Bulgarien, Polen und Österreich die Plätze 2-4.

Die Bettenauslastung verbesserte sich im Vergleich zu 2022 noch einmal deutlich: 52,6 % in der Stadt und 35,9 % im Bamberger Land. Die Aufenthaltsdauer lag im Bamberger Land im Schnitt bei 2,2 Nächten, in der Stadt bei 1,9.

Weihnachtsgruß 2023

Aus der Krippe der Oberen Pfarre zu Bamberg, Foto: Peter Eberts, Bamberg

Sehr geehrte Partner, liebe Mitmenschen!

Eine Umarmung zweier Menschen in der Krippe? Was es damit auf sich hat, erzähle ich Ihnen gleich.

Aber zuallererst möchte ich mich ganz herzlich für die Zusammenarbeit und das so gute Miteinander mit Ihnen allen in diesem ausgehenden Jahr bedanken. Viel zu selten sagen wir einander Danke! Aber was würden wir nur tun ohne Sie alle, die Sie mit Ihren Angeboten, mit Ihren Betrieben und mit Ihrer Arbeit tagein tagaus dafür sorgen, dass unsere Gäste sich wohlfühlen und Bamberg und das Bamberger Land in all seinen Facetten entdecken können?

Ein riesengroßes Danke dafür!

Wenn Sie noch drei Minuten Zeit haben, nehme ich Sie gerne mit auf ein paar Gedanken, von der Krippe der Obere Pfarre über die Lage der Welt bis hin zu Nachhaltigem Tourismus und unseren Plänen für 2024!

Wenn Sie jetzt gerade Besseres zu tun haben, dann möchte ich es nicht versäumen, schon hier und jetzt Ihnen allen, Ihren Mitarbeitenden und Ihren Familien ein friedvolles und harmonisches Weihnachtsfest zu wünschen und ein gutes, gesundes und glückliches Neues Jahr 2024!

Aber nun zu dem Drei-Minuten-Gedankengang:

Einfach mal umarmen. Freundlichkeit und Freude erfahren, vielleicht auch Trost und Zuspruch.

Diese beiden Figuren haben mich seinerzeit sehr berührt, als sie vor einigen Jahren in der Krippe der Oberen Pfarre aufgebaut waren. Egal woher sie kommen, egal wohin sie gehen – sie begegnen sich und nehmen sich als Menschen wahr, diese Beiden, und bilden zusammen ein friedliches Miteinander inmitten des Trubels, der um sie herum herrscht.

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht in diesen Tagen, aber mir gehen die grauenvollen Geschehnisse dieser Wochen und Monate und die Fried- und Lieblosigkeit unserer Welt ganz schön an die Substanz.

Dabei geht es mir persönlich gut. Und den allermeisten Menschen, die ich kenne, auch. Und auch was den Tourismus anbetrifft, blicken wir auf ein gutes, ja ein sehr gutes Jahr 2023, in dem sich endgültig alles wieder zurechtgeruckt hat und der Zuspruch an Gästen und auch der Umsatz wieder zuversichtlich stimmen.

Und dennoch, bei aller Freude über ein gutes Geschäftsjahr, begleitet mich heuer ganz besonders dieses Gefühl von Beklemmung angesichts von Krieg und Zerstörung, Hass und Hetze, und der unzähligen Menschen, deren primäre Triebfeder Menschenverachtung zu sein scheint.

„Menschenwürde“ hingegen steht über dem ersten Kästchen oben links in der sogenannten Bayern-Matrix zum Nachhaltigen Tourismus. In diesem Grundgerüst, das von unseren Verbänden in Zusammenarbeit mit vielen Touristikern erarbeitet wurde und aktuell von uns für Bamberg und das Bamberger Land adaptiert wird, steht sogar noch viel mehr: Gerechtigkeit und Solidarität, Fairness und Mitbestimmung, und natürlich der Schutz der Umwelt stehen da und erheben einen großen Anspruch an unsere zukünftige Arbeit. Wir haben heuer wichtige konzeptionelle Schritte auf diesem Weg zu Nachhaltigem Tourismus gemacht. Im neuen Jahr wollen wir unsere Ideen und Vorstellungen mit Ihnen teilen und mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen.

Warum erzähle ich Ihnen all das in meinem Weihnachtsgruß?

Weil dieser Weg, den wir da gehen wollen, der Versuch einer Antwort ist auf die Frage, was wir denn beruflich dazu beitragen können, dass die Welt vielleicht ein kleines bisschen besser wird. Wenigstens ein kleines bisschen!

Denn wenn wir unsere Arbeit daran ausrichten, dass unsere Mitarbeitenden fair entlohnt und menschenwürdig behandelt werden, wenn wir unseren Gästen aus aller Welt mit eben diesen Mitarbeitenden und guten Angeboten Erholung ermöglichen, so dass sie gestärkt in ihren Alltag zurückkehren können, wenn wir achten auf die Auswirkungen des Tourismus auf die Natur, auf das Welterbe und auf das Zusammenleben untereinander, wenn wir darauf achten, dass die Produkte, die wir verkaufen auch unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wurden, dass durch unsere Arbeit Begegnungen möglich werden, dann kann das unser bescheidener Beitrag sein, unser Miteinander und die Zukunft unserer Kinder besser zu machen.

Ein schwindelerregend hoher Anspruch, das gebe ich zu. So habe ich auch auf diese Ideen reagiert, als ich sie zuerst gesehen habe. Aber wäre es nicht ein Armutszeugnis für uns, wenn wir es nicht wenigstens einmal probieren würden, eine große Vision zu entwickeln? Uns mal nicht nur im Kleinklein der täglichen Arbeit zu verlieren? Es ist eine Vision, die Menschenwürde, Ökologie und ökonomischen Erfolg miteinander zu vereinen versucht.

Ich glaube, das wird spannend. Und deswegen freue mich auf das nächste Jahr. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen und auf die Gespräche rund um unsere Vision von Nachhaltigem Tourismus!

Aber nun habe ich Ihre Geduld mit dem diesjährigen Weihnachtsgruß wirklich genug strapaziert.

Zum Schluss gilt es noch, mich bei meinem Team zu bedanken. Auch wir haben viel gearbeitet heuer, aber die Arbeit hat sich ja auch wieder gelohnt. Meine Kolleginnen und Kollegen beim TKS haben alles möglich gemacht was ging, und noch mehr, und sie haben mal wieder gezeigt, was in ihnen steckt. Ich bin froh, dieses Team an meiner und Ihrer Seite zu wissen.   

Nun wünsche ich eine gute Zeit, wir sehen und sprechen uns wieder im Neuen Jahr!

Und: Umarmen Sie heute noch einen Menschen! Das tut gut!

Seien Sie herzlich gegrüßt

Michael Heger

im Namen des ganzen Teams vom TKS

Bamberg – Welterbe und Tourismus

Die Ernennung Bambergs zum Welterbe vor 30 Jahren war heuer Anlass für etliche Veranstaltungen und den großen schönen Festakt in der Konzerthalle am Jahrestag 11.12. selbst. Auch die Redaktion des Fränkischen Tages hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, in einer kleinen Reihe von Interviews und Artikeln auf die Auswirkungen des Welterbetitels auf Bamberg einzugehen, verbunden mit der auf den Tourismus bezogenen Frage nach möglichen Kipp-Punkten und Eintrittsgeldern für die Altstadt. In diesem Rahmen lieferte ich eine kleine Replik zu mit einer Zusammenfassung unserer Sicht der Dinge. Da sie, wie ich meine, unsere Haltung zum Themenkomplex Tourismusverträglichkeit mal wieder ganz gut zusammenfasst, möchte ich dieses Papier – leicht überarbeitet und ergänzt – hier öffentlich kundtun, gerne auch zur Diskussion stellen:

Der Tourismus tut Bamberg gut! Gäste aus aller Welt beeinflussen die Stadt und ihre Entwicklung positiv. Davon sind wir überzeugt.

Deswegen reden wir die Probleme, die Tourismus in Städten durchaus aufwirft, nicht klein, aber wir plädieren dafür, die Öffnung einer Stadt für Besucherinnen und Besucher in erster Linie als das zu sehen, was es auch ist: Eine Belebung der Stadt, ein Förderprogramm für Kultur, eine Lebensversicherung für Einzelhandel und Gastronomie und der Garant für eine Freizeit-Infrastruktur, die von Allen genutzt wird.  

Wir alle kennen Städte, denen zuerst der attraktive Einzelhandel und dann die gastronomische Vielfalt abhanden kommen, und schließlich die Kulturlandschaft verödet. Dass dies in Bamberg nicht geschieht, ist auch den Gästen aus Deutschland und aller Welt zu verdanken. Immerhin trägt der Tourismus mit einem Bruttoumsatz von 340 Millionen Euro erhebliche Wertschöpfung in die Stadt. Und das kommt nicht nur der Hotellerie und Gastronomie und dem Einzelhandel zugute, sondern auch lokalen Handwerksbetrieben, den Kulturanbietern, den Bamberger Gärtnern, Bäckereien, Dienstleistern und vielen Zulieferern mehr. Corona hat doch gezeigt, dass die genau gleiche Infrastruktur, wie sie die Gäste dieser Stadt genießen, auch von den Bambergern und Bambergerinnen heiß und innig geliebt werden. Neben der Uni mit ihren vielen Studierenden, die die Stadt immer jung und in Bewegung halten, und den vielen engagierten Bambergern und Bambergerinnen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz die Schönheit der Stadt stets erneuern und in ihre Häuser investieren wie einst nur die Fürstbischöfe, ist es also auch der Tourismus, der dieser Stadt Gutes bringt!

Der Tourismus in Bamberg und auch im Bamberger Land profitiert seit der Ernennung zum Welterbe 1993 sehr stark von dem Effekt, dass die Menschen aus aller Welt einen Welterbetitel auch als Auszeichnung für etwas Bedeutsames anerkennen, das man unbedingt einmal gesehen haben muss. So gibt die „Faszination Weltkulturerbe“ seitdem den Ton in der touristischen Werbung an und erzählt Gästen immer wieder die Geschichte rund um Kultur und Kunst, die wichtigen Bauten und Denkmäler und erläutert die Alleinstellungsmerkmale von Bergstadt, Inselstadt und Gärtnerstadt.

Die Zahl der Übernachtungen hat sich seit der Ernennung zum Welterbe 1993 bis heute ziemlich genau verdreifacht, allerdings von einem niedrigen Ausgangsniveau. Bamberg war erst wenige Jahre zuvor von einem inner(west)deutschen Randgebiet zu Zeiten des Eisernen Vorhangs in den Mittelpunkt Deutschlands gerückt. 1993 wurden 250.000 Übernachtungen verzeichnet, 2019 – und wieder 2022 – lagen wir bei rund 750.000 Übernachtungen. Weltweit gesehen verdreifachte sich die Zahl der Städtereisen in dem weitaus kürzeren Zeitraum von 2007 bis heute, also nochmal deutlich dynamischer als in Bamberg.

Aber auch in Bamberg lässt sich ab ca. 2010 ein besonders rasanter Anstieg der Übernachtungszahlen feststellen, zum Teil durch Hotelzuwächse erklärbar, aber auch durch diesen weltweiten Trend zu Städte- und Kulturreisen und der hohen Attraktivität des Reiseziels Bamberg mit seinem Bamberger Umland. In der Folge begann der BAMBERG Tourismus & Kongress Service auch mit den ersten Maßnahmen zur Tourismusverträglichkeit, wie z.B. der Verringerung der Gruppengrößen bei Führungen, einer Diversifizierung der Wegeführungen aller Führungen, aber vor allem für Flusskreuzfahrer, einer Obergrenze für die Zahl der gleichzeitig stattfindenden öffentlichen Stadtführungen, dem Ausschluss von Junggesellenabschieden oder auch mit der Einführung eines Verträglichkeits-Codex für Erlebnisangebote, die über den TKS vermittelt werden. Infotage und die Binnenkampagne „Bamberg, da schau her“ sowie eine Bevölkerungsbefragung trugen ihren Teil dazu bei. Einen dauerhaften Beitrag leisten der sogenannte Welterbe-Euro und der Welterbe-Fünfer in Form von Spenden aus dem Umsatz der öffentlichen und der gebuchten Stadtführungen „Faszination Weltkulturerbe“, die an die Stiftung Welterbe Bamberg gehen. Seit ihrer Einführung wurden auf diesem Wege der Stiftung schon mehrere hunderttausend Euro überwiesen, die allesamt zum Erhalt des Welterbes beitragen. Großes Potential zur Entzerrung bietet auch die enge Tourismuskooperation mit dem Landkreis Bamberg seit 2010, die zu einem Zusammenwachsen der touristischen Angebote von Stadt und Land geführt hat.

Die Kennzahl der Tourismusintensität (Übernachtungszahlen pro Einwohner) sieht Bamberg weit entfernt von touristischen Hotspots wie Dubrovnik, Venedig oder Amsterdam und eher auf Augenhöhe mit München, Hamburg oder Berlin. Ein Kipppunkt lässt sich daher schwer definieren. Die reinen Zahlen, so die wissenschaftliche Betrachtung, geben das nicht her. Das Problem in Bamberg ist das kleine und kleinteilige Kernareal, das von Gästen bevorzugt besucht wird und in großen Teilen mit den Grenzen des Welterbes übereinstimmt und auf eine ebenso kleinteilige Wohn- und Lebensstruktur der einheimischen Bevölkerung trifft. Dieses Areal wird nun einmal von allen Menschen gerne genutzt, von Einheimischen, wie auch von Bewohnerinnen und Bewohnern des Umlands, von Studierenden, von Tagesbesucherinnen oder auch von Geschäftsreisenden und den Mitarbeitenden der neu hinzugekommenen Firmen, die sich in Bamberg angesiedelt haben. Es ist also ein generelles Overcrowding des öffentlichen Raums, eher als nur Overtourism, und es ist tageszeitlich, saisonal und örtlich begrenzt. Dennoch: hier gilt es, weiter genau hinzuschauen und die oben genannten Maßnahmen zu verstärken und neue Maßnahmen umzusetzen, die versuchen, lenkend einzugreifen, damit der Tourismus seinen Teil dazu beiträgt, Overcrowding einzudämmen.  

Maßnahmen etwa wie das Eintrittsgeld, welches Venedig derzeit einführt, wären extrem schwer umzusetzen in einer Stadt mit freiem Zugang aus allen Richtungen, aus sozialpolitischen und ethischen Gründen auch höchst fragwürdig, mal abgesehen von einer in Frage zu stellenden Wirksamkeit. Aktuell wird vor Gericht ausgefochten, ob es auch in Bayern zukünftig eine Bettensteuer geben darf. Eventuell wird dies für Bamberg interessant und könnte in der Folge Maßnahmen zur Verträglichkeitsgestaltung mitfinanzieren.

Der TKS formuliert derzeit eine neue Vision für den Tourismus in Bamberg und im Bamberger Land im Rahmen der bayernweiten Kampagne zu „Nachhaltigem Tourismus“. 2024 wollen wir diese Vision mit vielen Interessengruppen in Stadt und Land diskutieren. Die Verträglichkeit touristischer Angebote wird dabei eine große Rolle spielen.

Denn wir wollen alle einen verträglichen Tourismus, der niemanden überfordert und niemanden so stark beeinträchtigt, dass er oder sie sich nicht mehr wohlfühlt in der eigenen Stadt. Wir müssen uns der negativen Auswirkungen bewusst sein und im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas dagegen tun. Vor allem müssen wir solchen Menschen die Tür zumachen, die Anstand, Respekt, Toleranz und Rücksichtnahme vermissen lassen. Gesamtgesellschaftliche Fehlentwicklungen der letzten Jahre in Sachen Alkohol oder auch im Umgang miteinander lassen sich auch in Bamberg feststellen, sind aber kein spezifisches Phänomen nur in Bamberg oder nur von Besuchenden.  

Ich betone es noch einmal: Ich bin davon überzeugt, dass der Tourismus Bamberg gut tut. Die Begegnung mit unseren Gästen aus aller Welt ist etwas Positives und Bereicherndes. Für uns alle! 

Als Literaturtipp: Die Themen-Magazine von Bayern Tourismus

Erlebnisse und die Entscheidung zur Reise

Immer mehr Menschen entscheiden über ihr Reiseziel anhand der Aktivitäten, die sie dort tun können, der Touren und Erlebnisse.

Früher fiel erst einmal die Entscheidung über das „Wohin“ und dann über die Unterkunft, ehe man sich dem Programm vor Ort widmete. Heute machen viele Menschen ihre Reiseplanung davon abhängig, ob sie dort das erleben können, was zu ihrem life-style und zu ihrem Freizeit- und Aktivitätsverhalten passt. Sprich, das was wir seit Jahren als Erlebnisangebote vermarkten, rückt zunehmend in den Mittelpunkt bei einer Reiseentscheidung.

Wir sind in der glücklichen Lage, hier aus dem Vollen schöpfen zu können: Spannende Führungen, Aktivangebote, Kultur, Kulinarisches, Schauspiel, Rundfahrten, Musik, Wasser, Museen, Ausflüge – da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Unsere kleine handliche Broschüre „Erlebnisse in und um Bamberg“ zeigt unseren Gästen und solchen, die ihre Entscheidung für Bamberg erst noch treffen müssen, den ganzen Reigen an Erlebnisangeboten, aber auch die Vielfalt an Museen in Stadt und Land und auch die Ausflugsziele ins nahe Umland.

Diese Broschüre und ihre Angebote betten wir immer in die Geschichten ein, die wir im Rahmen unserer Medienarbeit und auf der Website erzählen. Da ist zum Beispiel die Geschichte der Bamberger Gärtner und Häcker – und dazu gibt es die Führung „Erlebnis Gärtnerstadt“ und weitere Rundgänge, die mit Kostenproben aus der Gärtnerstadt aufwarten. Oder da ist die Geschichte der herausragenden Bauten und prägenden Persönlichkeiten der Stadt – und dazu gibt es das theatrale Kultstück „Licht und Schatten“ in der Katharinenkapelle und all die vielen Führungen, die den Facettenreichtum dieser Stadt hervorheben. Sie sehen, eine runde Sache aus Story-telling und Werbung.

Sie haben auch hier wieder einmal die Chance, mit einer Anzeige das Zielpublikum dieser Broschüre direkt anzusprechen und auf Ihr einmaliges Angebot aufmerksam zu machen.

Hier finden Sie die Konditionen und Ihre Ansprechpartnerin bei uns im Haus für eine Anzeigenschaltung.

Zeigen auch Sie sich in dieser Broschüre, überzeugen Sie Ihre Kunden von Ihrem Angebot und werben Sie mit uns zusammen für das vielfältige Kulturangebot in Bamberg und im Bamberger Land!

Rückmeldeschluss ist der 19. Oktober.

Der nächste Winter …

… kommt bestimmt!

Was zunächst einmal nach einer willkommenen Abkühlung klingt angesichts der drückenden Hitze der letzten Wochen, verdrängt ein wenig, dass wir den Großteil unseres Geschäfts nach wie vor im Sommer machen. Der Winter ist der Sommersaison eindeutig untergeordnet. Aber genau das wollen wir in den nächsten Jahren ändern. Beschneiungsanlagen am Michelsberg, Skilifte, Après-Ski-Hüttengaudi am Sauersberg …

Nein, natürlich nicht. Diesem Mammon können und wollen wir in Bamberg glücklicherweise nicht hinterherjagen. Das Gegenteil wollen wir erreichen! Wir wollen den Sommer entlasten, indem wir unseren Gästen auch den Winter so schmackhaft machen, dass eine Reise im Winter auch attraktiv erscheint – was sie definitiv tatsächlich ist. Wir richten den Fokus unserer Gäste auf eine Zeit, in der unendlich viel Kultur stattfindet, Theater, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Kino, die Wege und Sehenswürdigkeiten in der Stadt ruhiger sind und Spaziergänge und kleine Winterwanderungen im Bamberger Land spannende Einblicke in die winterliche Landschaft ermöglichen. Von den wunderschönen Krippen in Stadt und Land und den weihnachtlichen Märkten allüberall haben wir unseren Gästen immer schon erzählt. Nun geht es darum, das Narrativ auf das Kulturangebot bis Ostern auszuweiten.

Verstehen Sie diesen Ansatz nicht falsch, eine touristische Verschnaufpause ist auch wichtig für eine Stadt und ihre Menschen. Aber wir wollen die Kulturanbieter, die ihre Veranstaltungen bewusst nicht in die mit Terminen überfrachteten Sommermonate legen, dabei unterstützen, diese auch mal in den Wintermonaten gewinnbringend anbieten zu können.

Ein erstes Mosaiksteinchen auf diesem Weg ist eine neue Broschüre, die das ganze Spektrum des Angebots zur Winterzeit aufzeigt. Diese bringen wir im Herbst 2023 erstmals auf den Markt. Natürlich ist das Thema Krippen und Weihnachten dabei; aber ganz bewusst blicken wir redaktionell darüber hinaus in die Monate Januar bis März. Es wird kein Veranstaltungskalender, dazu gibt es den famosen Kulturkalender von Stadt und Land, der jede einzelne Veranstaltung aufführt. Aber wir machen thematische Vorschläge, was geht und was geboten ist.

Nun zu unserem Anliegen: Nutzen Sie dieses neue Medium, um ab Herbst 2023 bis Ostern 2024 für Ihre Angebote in just dieser Zeit zu werben. Wir haben noch ein Klientel, das gerne auf Print zurückgreift und sich bei der gemütlichen Lektüre daheim auf eine Reise nach Bamberg und ins Bamberger Land eingroovt und Dinge sucht, die einen attraktiven Aufenthalt ausmachen. Auch vor Ort suchen sich die Gäste noch gezielt Dinge, die sie tun können.

Wir bieten Ihnen eine Auswahl an Anzeigenflächen zu fairen Konditionen in dieser Broschüre. Wenn das für Sie interessant ist, melden Sie sich bei uns oder füllen Sie gleich das Formular hier aus, dann sind Sie dabei bei der Premiere, wenn es heißt: Der nächste Winter kommt bestimmt, und Bamberg ist bereit!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

Bamberg will’s wissen

Bamberg unterstützt die Stadt München bei ihrer Popularklage gegen das Verbot der Übernachtungssteuer.

Besser bekannt ist diese Abgabe ja als „Bettensteuer“ und ist seit Jahren bundesweit in vielen Städten eingeführt und bedeutet für Gäste, dass sie je Übernachtung noch einen Euro oder zwei oder drei abdrücken müssen, die der jeweilige Beherbergungsbetrieb dann an die Kommune abführt. Aus persönlicher Erfahrung würde ich behaupten, dass man das in den allermeisten Fällen völlig klaglos zahlt und für sich einfach so obendrauf rechnet, bzw. man rechnet es eigentlich gar nicht wirklich obendrauf, sondern zahlt es einfach, da es sich ja doch im niedrigen Eurobereich bewegt. Generellen Einschätzungen zufolge würde die Einführung einer Abgabe in diesem niedrigen Euro-Bereich keine Reiseentscheidung derart beeinflussen, dass auf die Reise verzichtet wird. Das Argument der Staatsregierung, dass die nun wieder positive Entwicklung im Tourismus dadurch unmittelbar abgewürgt werden würde, können wir unserer Einschätzung nach nicht nachvollziehen. Wermutstropfen wäre die zusätzliche Bürokratie für die Betriebe, aber vielleicht könnte hier die zunehmende Digitalisierung zu einer Vereinfachung beitragen.

Von den 16 deutschen Bundesländern haben 15 Bundesländer die Möglichkeit, diese Abgabe bei sich einzuführen. In Bayern ist diese Abgabe seit Jahrzehnten nicht erlaubt im Kommunalen Abgabegesetz, auch KAG genannt. Verschiedentliche Vorstöße, hier Bewegung reinzubringen, sind bislang gescheitert. Die alternative „Fremdenverkehrsabgabe“ wäre gemäß § 6 des KAG zwar erlaubt, bringt aber erhebliche Bürokratie mit sich und belastet die komplette örtliche Wirtschaft aller Branchen, die im weitesten Sinne, also auch indirekt, von Touristen profitieren, massiv und wird daher nicht als geeignete Alternative gesehen. Die Bettensteuer belastet gezielt alle Übernachtungsgäste, die nicht aus geschäftlichen Gründen unterwegs sind. Die Tagesgäste fallen in diesem Fall allerdings weiter durch das Raster, weil sie einfach ungleich schwerer zu erfassen sind.

Nun gibt es seit dem 22. März 2022 ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das Beschwerden gegen die Bettensteuer als grundsätzlich unberechtigt eingestuft hat. Die Stadt München hat daraufhin sofort gehandelt und versucht, die Bettensteuer per Stadtratsbeschluss einzuführen. Als Reaktion auf diesen neuerlichen Vorstoß der Landeshauptstadt München hat die Staatsregierung, die weiter bei ihrer ablehnenden Haltung bleibt, auch auf Intervention des DEHOGA Bayern, nun zusätzlich zum „ohnehin nicht-erlaubt-Sein“ ein explizites Verbot einer Übernachtungssteuer in das KAG aufnehmen lassen. 

Gegen genau dieses Verbot und die ablehnende Haltung der Staatsregierung sowie gegen den Eingriff in die Steuerhoheit der Kommunen will die Stadt München nun vorgehen und strebt eine Popularklage gegen den Freistaat an. Die Stadt München will damit eine Möglichkeit der Refinanzierung ihrer Ausgaben für den Tourismus auf juristischem Weg erreichen. Die Stadt München hat hierfür die Unterstützung weiterer Kommunen erhalten, unter anderem ist es Bamberg, das sich an der Klage beteiligen wird. In Bamberg befasst sich kommende Woche am 27.6. der Finanzsenat mit diesem Vorgehen.

Dies ist seitens der Stadt Bamberg noch keine Vorentscheidung über die Einführung einer Bettensteuer. Wir stehen hierzu bereits mit unseren örtlichen Vertretern und Vertreterinnen des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA im Gespräch und haben vereinbart, dass konkrete Überlegungen angesichts der weiteren Herausforderungen, die das Gastgewerbe aktuell beschäftigen, noch Zeit haben, denn eine solche Klage kann durchaus mehrere Jahre dauern. Aber wir wollen unbedingt mit unseren Partnern aus den Beherbergungsbetrieben rechtzeitig die verschiedenen Perspektiven miteinander abgleichen, so die aktuelle Absprache mit unserm DEHOGA vor Ort.

Es geht bei dieser Beteiligung an der Popularklage in erster Linie um die grundsätzliche Erzielung einer rechtlichen Freigabe der Übernachtungsabgabe für die Kommunen innerhalb des KAG.

Das Engagement bayerischer Kommunen für den Tourismus ist eine freiwillige Leistung, deren Fortbestand aufgrund der teilweise sehr angespannten Haushaltslage der Kommunen als immer größere Herausforderung wahrgenommen wird. Es geht darum, die Kosten für ein effektives Tourismusmarketing aufzubringen, bzw. ein den Tourismus lenkendes Tourismusmanagement zu finanzieren und die erforderliche touristisch relevante Infrastruktur, von der Einheimische wie Gäste gleichermaßen profitieren, auf dem erforderlichen Stand zu halten. Ohne attraktive Infrastruktur leidet das Angebot und somit die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus in Bayern. 

Nachhaltiger Tourismus in Bamberg und im Bamberger Land – Der erste Schritt ist getan!

Unsere Info-Veranstaltung zu „Nachhaltigem Tourismus“ am vergangenen Dienstag ist gelaufen und hat uns neben dem interessanten Vortrag von Christian Nordhorn, der die gesamtbayerischen Ideen sehr anschaulich dargelegt hat, eine muntere Diskussion auf dem Podium beschert.

Die Gesprächsrunde und die Nachfragen haben bereits gezeigt, dass Mobilität und Verträglichkeit die wesentlichen Knackpunkte der Umsetzung hier in Bamberg und im Bamberegr Land sein werden, aber die genuin ökologischen Aspekte nicht von den ökonomischen und sozialen überschattet werden sollten.

Hier noch einmal zum Nachlesen und Blättern der Vortrag von Christian Nordhorn:

Auf der Seite von Bayern Tourismus können Sie auch noch viele weitere Infos rund um den im Vortrag aufgezeigten bayerischen Ansatz nachlesen und auch die berühmte Matrix ist dort in lesbarer Fassung eingestellt. Jedes Feld kann man anklicken, wodurch sich vertiefende Fragen öffnen:  

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von tourismus.bayern zu laden.

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Wir wollen nun den zweiten Schritt gehen und im Rahmen eines ganztägigen Workshops noch im Mai 2023 die aufgeworfenen Fragen und Ideen, wie auch schon in der Podiumsdiskussion und durch die gesammelten Publikumsfragen begonnen, bündeln und die Kampagne auf die Situation in Bamberg und im Bamberger Land herunterbrechen. Am Ende dieses Tages sollen erste konkrete Ansätze und Impulse für eine Bamberger Strategie für nachhaltigen Tourismus stehen.

Bei diesem Workshop werden wir uns noch einmal branchenintern und fachspezifisch bewegen, denn um arbeitsfähig zu bleiben, dürfen es nicht mehr als 15-20 Personen sein, die hier zusammenkommen. Dabei wollen wir vor allem die Bandbreite der Tourismusbranche und Expert*innen aus dem Bereich Nachhaltigkeit mit vertreten sehen.

In einem dritten Schritt werden wir dann auch die Stadtgesellschaft und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis mit einbinden, um unsere Vorhaben und Ideen auch mit ihnen abzustimmen und zu diskutieren. Wenn Sie Interesse haben, uns auf diesem Weg weiter zu begleiten melden Sie Ihr grundsätzliches Interesse bitte einfach über info@bamberg.info an, dann halten wir Sie auf dem Laufenden und laden Sie zu der Veranstaltungen im weiteren Laufe des Jahres 2023 gerne mit ein.

Wir sind sehr gespannt auf diesen Weg und freuen uns auf die nächsten Schritte in Richtung nachhaltigem Tourismus.

Auf dem Weg zu nachhaltigem Tourismus

„Nachhaltige Destinationsentwicklung in Bayern“

Vortrag von Christian Nordhorn, Bayern Tourismus Marketing GmbH,

mit anschließender Podiumsdiskussion zur Entwicklung in Bamberg

25. April 2023, 18.00 – 20.00 Uhr

     Tagungsraum des BAMBERG Tourismus & Kongress Service

          Geyerswörthstraße 5, 96047 Bamberg

Begleiten Sie uns auf diesem Weg, den wir gemeinsam für Stadt und Land gehen wollen!

Auf dem Podium erwarten Sie nach dem Vortrag

  • Ulrike Siebenhaar, Referentin für Kultur, Welterbe und Tourismus
  • Bruno Kellner, Erster Bürgermeister Rattelsdorf und Stellv. Landrat
  • Joachim Kastner, Kreisvorsitzender DEHOGA Bamberg, Hotel Schloss Burgellern
  • Christian Nordhorn, Bayern Tourismus Marketing GmbH
  • Diana Büttner, Komm. Leiterin Zentrum Welterbe Bamberg
  • Michael Heger, Tourismusdirektor Bamberg

Moderieren wird die Podiumsdiskussion Prof. Dr. Marc Redepenning von der Uni Bamberg.

Bitte melden Sie sich formlos per E-Mail über info@bamberg.info an.

Vielen Dank!