Bamberger Tourismusblog

Tourismus in Bamberg und im Bamberger Land ist ein wichtiges Thema und geht uns alle an. Wir wollen Ihnen auf diesem Blog Hintergrundinformation aus erster Hand bieten, aber auch eine Plattform, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Okay, im Moment geht es fast nur um Corona, aber irgendwann können wir uns auch wieder um andere Themen kümmern!!
Herzlich willkommen!

Unterkünfte 2021 – Die Zeit ist reif!

Ein bisschen länger als sonst haben wir zugewartet, in der Hoffnung, dass sich die Lage für unsere Partner in der Hotellerie und bei den Privatquartieren wieder bessert. Die Julizahlen haben gezeigt, dass der Sommer wohl nicht so katastrophal war, wie er hätte sein können und wie er anderswo auch war, aber dennoch bleibt die banale Erkenntnis: Kein nicht vermietetes Zimmer kann nachgeholt werden, kein jetzt vermietetes Zimmer kann den verlorenen Umsatz wieder gutmachen.

Aber wir blicken nach vorne! Es geht um das Jahr 2021 und wir wollen unser Möglichstes tun, damit dieses Jahr wieder läuft. Und dabei gehen wir heuer einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung: Wir stellen unsere Übernachtungsbetriebe ausschließlich im Netz dar, auf www.bamberg.info, dem erfolgreichen Portal für den Tourismus nach Bamberg und ins Bamberger Land mit jährlich 800.000 „unique visitors“!

Das gedruckte Unterkunftsverzeichnis gehört damit der Vergangenheit an.

Glauben Sie’s mir, ich bin ein hoffnungslos altmodischer Mensch, und ein Haptiker noch dazu, aber in diesem Fall ist die Entscheidung einfach überfällig und fiel sogar mir leicht. Seit Jahren verschiebt sich der Schwerpunkt bei der Unterkunftssuche vom Gedruckten ins Digitale, quer durch die Bevölkerung, weltweit, in allen Altersgruppen. Und in den letzten zwei Jahren war die Entwicklung nochmal ganz extrem ausgeprägt. Wir haben in den vergangenen Jahren viel Energie und Geld in unseren Online-Auftritt gesteckt und sind stolz, dass wir bei den einschlägigen Google-Suchbegriffen immer unter den Top 3 auf der ersten Seite landen, direkt nach den gekauften Anzeigen! Unser Übernachtungsangebot im Netz wird gesehen und genutzt, wir generieren Nachfrage und Buchungen. So trotzen wir mit unserem lokalen, aber weltweit genutzten Portal den großen Anbietern immer noch eine erkleckliche Anzahl an Übernachtungsbuchungen ab und sind für viele Kunden die Infoquelle Nummer 1!

Gehen Sie, unsere Hotels und Anbietende von Ferienwohnungen und anderer Quartiersarten, diesen Weg mit uns, damit unser Portal 2021 wieder mit einer möglichst großen Zahl an Partnern an den Start gehen kann.

In diesen Tagen werden die Unterlagen per Mail an unsere Partner und solche, die es noch werden könnten, verschickt. Sollten Sie als bestehender Partner noch nichts erhalten haben, schicken Sie uns eine kurze Mail an presse@bamberg.info.

Neben dem Basiseintrag auf bamberg.info gibt es vier Zusatzmöglichkeiten, wie Sie sich vermarkten können:

  • Als Partnerbetrieb unserer Pauschalreisen. Damit ist eine kostenlose Darstellung Ihre Betriebs im Reisekatalog inkludiert und eine Listung im Netz bei den entsprechenden Reiseangeboten.
  • Auch als Gruppenhotel und Gruppenrestaurant können Sie sich im Reisekatalog optimal präsentieren. Ein echter Mehrwert für Sie und Ihre Kunden!
  • Auch können Sie jederzeit kostenlos an der Online-Buchung teilnehmen. Über Kontingentpflege oder Ihren Channelmanager verkaufen wir gemeinsam Ihre Zimmer. Auch das ohne Zusatzgebühr, hier fällt nur die übliche Provision im Vermittlungsfall an.

Schauen Sie mal rein in die Möglichkeiten, die wir Ihnen bieten:

Beteiligungsangebote für Unterkunftsbetriebe 2021 – Ihre Vermarktungsmöglichkeiten beim TKS
Buchungsformular-2021 – so buchen Sie ihre Maßnahmen
Datenblatt für eine Darstellung als Gruppenhotel
Datenblatt für eine Darstellung als Gruppenrestaurant 

Interneteintrag Komplett-Datenblatt-2021 für neue Partner

Bündeln wir unsere Stärken und gehen wir gemeinsam weiter auf dem Weg in die digitale Zukunft!

Mit mehr Federn in den Winter?

Macht es einen großen Unterschied, wie viele Federn man lassen musste? Merkt man das, ob man total gerupft ist oder nur halb? Kommt man nur halb gerupft wirklich besser durch den Winter?

Ich habe die Juli-Statistik für die bayerischen Städte und Regionen auf den Tisch bekommen. Mein lieber Scholli! Die Statistik weist nur wenige Gewinner aus und zeigt die großen Verlierer der Pandemie. Wenn ich mir die großen Städte ansehe wie München oder Nürnberg, das tut schon echt weh. Selbst noch im Sommermonat Juli, wo es hier schon wieder richtig voll war, sind dort die Übernachtungszahlen weiter 50 % (Nürnberg) oder 59 % (München) unter dem Niveau des letzten Jahres. Die meisten Städte unserer Kragenweite liegen bei rund -30 %. Da sind wir in Bamberg mit nur -14,9 % nochmal irgendwie davongekommen, das Bamberger Land mit -7,8 % erst recht.

Ich meine, -14,9 % in einem Juli, das wäre normalerweise eine Katastrophe! Und es ist ja auch eine Katastrophe. Sicherlich nach „Traumstadt der Deutschen“, „Fränkisches Rom“ und „Weltkulturerbe“ der außergewöhnlichste Titel, den wir uns je zusprechen konnten: „Die Stadt in Bayern mit den geringsten Verlusten unter allen kreisfreien Städten“! Um einen solchen Titel reißt man sich normalerweise nicht. Der Beste unter den Verlierern! Der Gesamtsieg für den Juli geht übrigens an das Fränkische Seenland mit einem satten Plus von 9,8 %, noch weit vor Garmisch, Chiemsee und Allgäu. Dafür durfte das Seenland auch gleich erste mediale Erfahrungen mit dem Thema Overtourism machen. Also doch auch ein bisschen gerupft.

Für den Gesamtzeitraum Januar bis Juli inklusive der Monate März bis Mai mit quasi Null-Tourismus liegt Bamberg mit insgesamt 220.100 Übernachtungen allerdings weiter bei erschreckenden -45,7 %, das Bamberger Land mit 129.077 bei -41,3 %, Zahlen die landauf, landab für ganz Franken vergleichbar sind.

Aber es ist eben doch ein kleiner- relativer – Lichtblick. Ich denke, es sind vor allen Dingen drei Aspekte, die hier vielleicht ihren Einfluss geltend gemacht haben:

1. Die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen der letzten Jahre war in Bamberg größtenteils auf einen Boom des Inlandstourismus zurückzuführen. Der Anteil unserer Gäste aus dem Ausland betrug 2019 nur noch ca. 14 %. Somit ist das Potential derer, die aktuell „Urlaub im eigenen Land“ machen, größer als in Reisezielen, die stark von Auslandsmärkten abhängig sind. Hinzu kommt, dass Bambergs drei stärkste Auslandsmärkte jenseits der US-Amerikaner zudem Gäste aus der Schweiz, aus Österreich und den Niederlanden sind, alles Länder, bei denen das Pandemiegeschehen zuletzt eine gemäßigte Entwicklung zeigte. Die sind tatsächlich auch schon wieder unterwegs.

2. Im Gegensatz zu München oder Nürnberg ist Bamberg bei weitem nicht so abhängig vom Kongress- und Messetourismus. Die Übernachtungen dieses Sommers sind überwiegend Einzelreisenden, Familien und Kleinstgruppen zuzuordnen.

3. Die Kooperation mit dem Bamberger Land trägt auch hier Früchte. Seit Jahren kommunizieren wir nach außen die Verbindung des Welterbes mit den Attraktionen des Bamberger Landes. In unserem Neustart-Programm im Mai legten wir auch einen großen Schwerpunkt auf die Region und haben immer beides gespielt, Stadt und Land. Und genau das suchen die Gäste derzeit: Kultur und Freiraum, Stadterlebnis und Aktivangebote wie Wandern und Radfahren im Umland.

Ja, es ist ein großes Minus. Ja, das trifft uns alle hart. Nein, so können wir auf Dauer alle nicht überleben. Aber in der Relation stimmt es mich hoffnungsfroh, dass Bamberg doch so aufgestellt ist, dass eine möglichst rasche Erholung im kommenden Jahr trotz Pandemie nicht ausgeschlossen ist und uns noch ein paar wärmende Federn für den langen Winter kleiden.

 

Corona – mal wieder in Bewegung

Der Tourismusblog meldet sich aus der Sommerpause zurück!

Eigentlich war gar keine Sommerpause geplant, aber es gab seit dem letzten Beitrag tatsächlich kaum wesentliche Veränderungen, die die Touristik betrafen. Außer natürlich spezifisch für Bamberg die Alkoholausschankdebatte in der Gastronomie. Im Rückblick der vergangenen Wochen können wir aber feststellen: Stimmt, wir arbeiten schon lange nach den gleichen Regeln und mussten schon lange nicht mehr reagieren oder alles umplanen. Wir sind sogar aktuell dabei, konstruktiv nach vorne zu schauen und das Jahr 2021 vorzubereiten, was nach all den Monaten der Destruktion und der Reaktion sehr wohltuend ist, ja, es erinnert vage an die Art der Arbeit, die wir alle in einem anderen Zeitalter für normal erachtet haben…

Dennoch hält uns Corona weiter auf Trab und beeinflusst alle Planungen. Vor allem unsere durch Corona mühsam erlernte Kunst des Kaffeesatzlesens läuft wieder auf Hochtouren, wenn es darum geht, einzuschätzen, wie die Saison 2021 ablaufen wird, was geht, was nicht geht und was nur geht, wenn es anders geht. Aber ich bleibe dabei: Es ist konstruktiv und blickt nach vorne!

Was gibt es also Neues im Moment?

Ab dem 19. September gibt es für die sogenannten „Schankwirtschaften“ (= Bars und Kneipen) die Erlaubnis zum Öffnen. Die Regeln sind simpel: Es sind die gleichen, die seit Monaten für die sogenannten „Speisewirtschaften“ (= Restaurants und Gaststätten) gelten. Explizit wird dabei das auch dort geltende „Tanzverbot“ erwähnt, auch dass eine Bedienung am Tisch erfolgen muss, in geschlossenen Räumen nur Hintergrundmusik zulässig ist (ah, daher das mit dem Tanzverbot) und sich jede Person einzeln (!) registrieren muss.
Wird in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis der 7-Tages-Inzidenz-Frühwarnwert von 50 überschritten, kann in Speise- und Schankwirtschaften ab 23 Uhr ein Alkoholverbot durch die örtlichen Behörden verhängt werden.

Auch neu ist die eigenständige Erlaubnis für das Kongresswesen. Ab 19. September 2020 sind Kongresse bei festen oder zugewiesenen Sitzplätzen und unter Wahrung des Mindestabstands wieder erlaubt, das Maximum liegt bei einer Person pro 10 Quadratmeter.

Seit heute gilt für öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen Maskenpflicht. Mit Versammlungen sind in diesen Anordnungen aber immer so etwas wie Demonstrationen unter dem Schutz der Versammlungsfreiheit gemeint, also keine Kulturveranstaltungen oder ähnliches, nicht verwechseln.

Außerdem wurde gestern angekündigt, dass die Überbrückungshilfen des Bundes bis zum Jahresende verlängert werden. Das waren die Anträge, die explizit über Steuerberater, Buch- oder Wirtschaftsprüfer o.ä. gestellt werden müssen, und neben dem Mittelstand und Unternehmen auch Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und gemeinnützige Organisationen mit einschließen. Ab Oktober gibt es die Antragsformulare für die Monate September bis Dezember 2020. Die Anträge für Juni bis August müssen bis spätestens 30. September erfolgen.
Eine Übersicht zu allen möglichen Hilfen und Unterstützungen für die Kulturschaffenden findet sich unter anderem auf dieser Seite von „Bayern Kreativ“.

Hilfreich für das Gastgewerbe nach wie vor die Zusammenschau auf den DEHOGA-Seiten, auch das Hinweisblatt für Tagungen und Kongresse bringt die wichtigsten Anforderungen für Tagungen auf den Punkt.

Ein Problem sind aktuell die weiterhin sehr unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern. Wir haben einige Einzelreisende und Gruppen gehabt, die sich schlicht geweigert haben, sich an die bayerischen Regeln zu halten und sich stattdessen auf die Regeln in ihrem Heimatbundesland berufen. Das ist schlicht falsch und gesetzeswidrig und ist nur vergleichbar mit einem Kontinentaleuropäer, der sich in Großbritannien weigert, auf der linken Straßenseite zu fahren unter Verweis auf das Rechtsfahrgebot in seinem Heimatland! Hier muss bei der Buchung ein deutlicher Hinweis erfolgen, sonst drohen Verunsicherung und hohe Bußgelder! Gut ist nach wie vor die Übersicht auf der Seite des Kompetenzzentrums des Bundes, auf die man die Kunden hinweisen kann.

Ansonsten können fast alle mit diesem Feriensommer, wie ich meine, erst einmal ganz zufrieden sein. Was wir gehört und erlebt haben, spricht für eine recht gute Auslastung der Hotellerie, der gastronomischen Betriebe, der touristischen Dienstleistungen und der kulturellen Veranstaltungen – alles natürlich mit dem Zusatz „unter den gegebenen Umständen“!  Kritisch wird es erst wieder ab November. Was immer noch schmerzlich fehlt, sind die Gruppen! Auch das Tagungsgeschäft liegt weitgehend danieder. Wir müssen uns darauf einstellen, dass das Jahr 2021 mit noch kurzfristigeren Vorausbuchungsfristen läuft, denn wenn Corona im Laufe des Frühjahrs 2021 in seine Schranken verwiesen wird, dann geht was! Aber nur wenn!

Ein schöner September und ein goldener Oktober wären doch schon mal ein guter Einstieg in den Rest des Jahres!

 

 

 

Corona – Neues für Märkte, Kultur, Tagungen und Kongresse

Haben Sie es schon gemerkt? Ich schreibe nicht mehr im Zweitagesrhythmus!! Ist das jetzt ein gutes Zeichen, weil sich die Lage beruhigt oder eher schlecht, weil sich nicht mehr so viel tut auf dem Markt der Lockerungsmaßnahmen und neuen Verordnungen?

Ein  bisschen von beidem, denke ich. Die Meldungen überschlagen sich nicht mehr und die Verordnungen haben eine Chance, auf Plausibilität überprüft zu werden. Und vieles ist, bis auf die Schutzmaßnahmen, an die man sich doch allmählich gewöhnt hat, einfach schon wieder erlaubt. Es ist komplex mittlerweile, weil sich die Verordnungen immer mehr aufeinander beziehen, und manches verschwindet auch einfach nur aus den Verordnungen und ist damit wieder erlaubt. Aber wie man weltweit und auch in unserem unmittelbaren Umfeld sieht: wir bewegen uns immer noch auf wackeligem Boden und sind sehr von der Vernunft der Menschen abhängig.

Auf jeden Fall gab es diese Woche Neuigkeiten für
Kulturveranstaltungen, die mit einer Ausweitung der Maximalkapazität gesegnet werden – wobei der Abstand ja bleibt und insofern dennoch einschränkt,
Tagungen und Kongresse, die wieder erlaubt sind und
Märkte „ohne Volksfestcharakter“, also Kunsthandwerkermärkte und Floh- und Trödelmärkte. Vielleicht ist das der Einstiegsversuch, in die Diskussion über Wohl und Wehe der Weihnachtsmärkte einzugreifen mit vorsichtigen, optimistischen Andeutungen. Verschiedene Städte versuchen sich aktuell an Planungen für entzerrte Weihnachtsmärkte, wobei unklar ist, ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut, wenn man das dann als „Weihnachtsmarkt“ deklariert, der bei den Leuten eine klare Assoziation hervorruft, und es dann eben doch eher etwas anderes ist, eine Corona-Light-Version sozusagen, und damit der Kern der „Marke“ verwässert wird.

Hier also der Bericht aus dem Ministerrat vom 14. Juli 2020, in dem die Neuerungen für die oben genannten Bereiche erläutert werden

Und hier die angepasste Fassung der sechsten Infektionsschutzverordnung, in die all die Änderung eingearbeitet sind.

Es soll noch eine neue Rahmenkonzeption für die Märkte aus dem Wirtschaftsministerium kommen, die finden Sie dann hier.

Ansonsten werden wir uns mal den neuen Ausflugsticker von Herrn Aiwanger zu Gemüte führen, ob der auch für eine Stadt wie Bamberg geeignet ist. Was ich bisher aus der Praxis darüber gehört habe, stimmt nicht unbedingt übermäßig optimistisch, was die erwünschten Effekte anbetrifft, aber vielleicht lässt sich dennoch auch etwas für Bamberg daraus lernen. Unser Partner FrankenTourismus hat ihn auf auf jeden Fall super mit Inhalten gefüllt, da findet jeder und jede etwas für einen alternativen Ausflug ins Grüne oder in „hidden places“, abseits der Hauptattraktionen.

Wir selbst sind weiter sehr zufrieden mit der Entwicklung der Führungen, so dass wir zum 1.8. wieder zur normalen zweistündigen „Faszination Weltkulturerbe“ zurückkehren werden als Öffentliche, allerdings weiter beschränkt auf 15 Personen, plus minus ein oder zwei Personen. Gebuchte Gruppenführungen öffnen wir wieder bis 25 Personen, empfehlen aber die Teilung der Gruppe bei 15. Allerdings ist hier weiter festzustellen, dass die Nachfrage für Gruppen nach wie vor, wie soll ich es ausdrücken, kaum vorhanden ist. Die Nachfrage in der Tourist Info, die Nutzung der Website und die Onlinebuchungen sind unsere aktuellen Lichtblicke dieser Woche. Ansonsten blicken wir sehnsüchtig auf 2021!

Und zu guter letzt leider noch ein Corona-Wermutstropfen: Für Partner, die sich das Wochenende vom 17. Oktober als gute Einnahmequelle vorgemerkt haben: Die diesjährige Vereidungsfeierlichkeiten der Bundespolizei sind leider abgesagt, so dass sich der Ansturm an teilnehmenden Verwandten leider auch nicht materialisieren wird. Im Wortlaut heißt es: “ … sind alle Planungen, Reservierungen und Vorabsprachen für die öffentliche Vereidigung auf dem Domplatz am 17. Oktober 2020 hinfällig.“

Corona-Unterstützung geht in die nächste Runde

Die angekündigte neue Überbrückungshilfe Corona der Bundesregierung ist nun im  Netz. Somit können nun auch die Anträge gestellt werden.  Hier kommen Sie direkt zum Antragsverfahren. Die Antragsfrist endet am 31. August 2020.

Gedacht ist diese Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, also auch Gastronomie und Hotellerie, aber auch wieder für Soloselbständige und Vertreter und Vertreterinnen der Freien Berufe. Allerdings ist der Haken für viele auch hier wieder die erforderliche Betriebsstätte, für die Kosten geltend gemacht werden können. Und hinzu kommt dieses Mal, dass die Anträge ausschließlich über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer eingereicht werden dürfen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die restlichen Voraussetzungen zu erfüllen, dürfte für viele von Ihnen kein Problem sein, denn es heißt nur, dass der Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen eingestellt worden sein musste und der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen sein muss.

Es handelt sich um einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss für Juni, Juli und August 2020, gestaffelt nach Prozent des Umsatzverlustes. In diesem Eckpunktepapier wird das Programm ausführlich erläutert. Näheres auch auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

Auch hier wieder viel Erfolg denen, die dafür in Frage kommen!

Wer noch was anderes lesen möchte, dem sei hier noch der Bericht aus dem Kabinett von gestern anheim gestellt, in dem ein paar Nuancen weiterer Lockerungsmaßnahmen für klar definierte Gruppen-Feiern und Gruppen-Veranstaltungen, Tagungen, Schiffahrt und touristische Freizeiteinrichtungen angekündigt sind. Heute muss Ministerpräsident Söder außerdem in einem Interview angekündigt haben, ab nächster Woche die Publikums-Maximalzahl für Kulturveranstaltungen verdoppeln zu wollen. Mal schauen… Da könnte ja wieder ein Hauch von Wirtschaftlichkeit für den einen oder anderen aufkommen.

Und bei all dem Lockern sind die Infektionszahlen weiter gut in diesem Land. Da kommt doch Hoffnung auf!

Corona – Fortschreibung und Anpassungen der Konzepte

Heute will ich mal alle Rahmenkonzepte in ihrer jeweils aktuellen Fassung zusammentragen, falls Sie, wie ich, mittlerweile auch den Überblick verloren haben.

Über allem steht die sechste Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom 19. Juni 2020.

Seit heute Abend, 24.6., gibt es dazu eine Änderungsergänzung inkl. des spezifischen Einreiseverbots für Personen aus Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern in den vorvergangenen sieben Tagen, gültig ab 25.6.2020. Also keine „Lex Gütersloh“, sondern eine knallharte „Lex Alle-aus-Regionen-mit-über-50-Neuinfektionen-sollen-gefälligst-daheim-bleiben-und-werden-in-Bayern-nicht-willkommen-geheißen“. Mal sehen, wann es den ersten bayerischen Landkreis trifft…

Okay, aber nun zu den Rahmenkonzepten, die für den Tourismus relevant sind. Alle liegen in einer neuen Version vor, das Konzept für Messen und Kongresse ist komplett neu, und es gibt sogar ein eigenes Konzept für Hochzeiten (Ich nehme an, da gab es einen gewissen Stau, der jetzt mit klaren Regeln aufgelöst werden soll):

2020-06-19 Hygienekonzept für Beherbergungsbetriebe

2020-06-16 Hygienekonzept für Gastronomiebetriebe

2020-06-22 Hygienekonzept für touristische Dienstleistungen

2020-06-19 Hygienekonzept für Bäder und Wellnesseinrichtungen

2020-06-23 Hinweise für Hochzeitsfeiern

2020-06-23 Hygienekonzept für Messen und Kongresse

Für Gastro und Hotellerie sind die FAQ des DEHOGA weiterhin äußerst hilfreich.
Und ja, ich habe es heute gecheckt: Für die 10 Personen, die wieder Kontakt haben dürfen, gilt in Gastronomie und Hotellerie tatsächlich nicht mehr das Abstandsgebot, siehe im obigen Infektionsschutzgesetz § 13 Gastronomie Abs. 5 und §14 Beherbergung Abs. 1 und 2, die sich jeweils auf §2 Kontaktbeschränkung Abs.1 beziehen. Ich finde es, ehrlich gesagt, höchst inkonsequent und bedenklich, aber für das Gastgewerbe natürlich erfreulich in dieser Deutlichkeit.

Wir selbst haben heute schweren Herzens einen Teilrückzug angetreten, denn wir mussten einsehen, dass unsere wunderbare öffentliche Führung „Leidenschaft für Gerstensaft“ inklusive Brauereibesichtigung unter Hygiene- und Sicherheitsgesichtspunkten einfach nicht verantwortungsbewusst durchgeführt werden kann und stellen diese für den Rest des Jahres ein.

Auch werden wir, obwohl es die sechste Infektionsschutzverordnung bereits nicht mehr vorgibt, weiter bei 15 Personen pro Gruppe bleiben. Wer in den letzten Tagen mal in der Bamberger Altstadt unterwegs war, hat schon als Einzelperson gemerkt, wie schwierig bis unmöglich es ist, den Leuten unter Wahrung des gebotenen Abstands aus dem Weg zu gehen. Wie viel schwieriger ist es da, eine Gruppe hindurchzumanövrieren. Mit 25 Personen undenkbar, auch und vor allem an den Erzählstationen. Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und so lange wie vertretbar an der kleineren Größe festhalten. Unsere Gästeführerinnen und Gästeführer sind heldenhaft mit leibhaftigen Bamberg-Touristen unterwegs und den Leuten scheinen diese „kurz & kompakt“-Führungen auch wirklich Spaß zu machen.

Ich denke, die neuen massiven Vorfälle in diversen Regionen haben uns gezeigt, dass das Virus immer noch sehr lebendig unter uns ist und es jederzeit wieder Rückschläge geben kann und auch wird. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass sich die Rückschläge hoffentlich in Grenzen halten. Denn diese treffen uns in jedem Fall, egal wo sie stattfinden, wie wir gerade erleben.

Wenn es irgendwo eine Petition gibt, die das Jahr 2020 aus dem Kalender streichen will: Ich bin dabei!

Beschränkungen der Gastro-Öffnungszeiten per VGH gekippt – Gemeinschaftssanitäreinrichtungen wieder möglich

Oho, jetzt grätschen die Gerichte immer öfters dazwischen, besonders, was die Öffnungszeiten anbetrifft: Nun fallen die zeitlichen Beschränkungen in der Gastronomie zumindest vorübergehend zur Gänze. Der Verwaltungsgerichtshof Bayern hat die Beschränkung der Öffnungszeiten auf 22 Uhr als unverhältnismäßig gekippt. Damit sind ab sofort keine zeitlichen Beschränkungen mehr in Kraft, solange die Regierung das nicht anders regelt. Alle anderen Regelungen zu Abstand und Hygiene und Sicherheit bleiben selbstverständlich bestehen.
Hier die entsprechende Pressemeldung des VGH und hier die Pressemeldung des DEHOGA dazu.

Außerdem wurde das Hygienekonzept für die Beherbergungsbetriebe überarbeitet. Wichtigste Änderung hier ist die Umwandlung bei der Nummer 2 „Generelle Sicherheits- und Hygieneregeln“, wo sich die Vorschrift zu je eigenen Sanitäreinrichtungen aller Wohneinheiten von einer „muss-“ in eine „soll-Vorschrift“ wandelt. Neu sind daher auch die ausführlichen Vorschriften zu den sanitären Gemeinschaftseinrichtungen, die somit unter bestimmten Voraussetzungen wieder geöffnet werden können.

Beratungsmöglichkeit für Beherbergungsbetriebe und Gastronomen

Einen Pfad durch das Dickicht der Hygieneverordnungen und der Fallstricke bei der Mehrwertsteuerumstellung schlagen Experten des DEHOGA Bayern für Sie als Vertreter von Unternehmen aus der Gastronomie und der Beherbergungsbranche im Rahmen einer Beratungssprechstunde.

Die Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis sowie weitere Partner laden Sie zu diesen persönlichen Beratungsterminen am Montag, 29. Juni 2020 von 8 bis 14 Uhr in das Rathaus am Maxplatz.

Die Einzelberatungen (30 Minuten) werden über die Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg koordiniert. Eine Anmeldung ist unter Tel.: 0951/87-1313 oder E-Mail: wifoe@stadt.bamberg.de unbedingt erforderlich.

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In den Ministerien wird übrigens aktuell daran gearbeitet, alle Anordnungen, Verordnungen und Rahmenkonzeptionen auf Kohärenz und Stimmigkeit zu überprüfen, aufeinander abzustimmen und entsprechend anzupassen. Offenbar haben nicht nur wir gemerkt, dass es an der einen oder anderen Stelle einfach nicht mehr zusammenpasst. Ich sag nur: Reisebusse mit 50 Personen, aber keine Gruppenreservierung in Restaurants!! Häää???

 

Corona – mehr Kontakt, mehr Gastro, mehr Kultur, mehr Bus, mehr Pool, und weniger Verbote

Holla, jetzt eilen wir aber mit Siebenmeilenstiefeln voran. Aus der heutigen Kabinettssitzung gab es eine Reihe von Lockerungsmaßnahmen, die es in sich haben für die Touristik:

  1. Kontaktbeschränkungen: „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig [ab 17. Juni] in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.“ Im privaten Kreis zuhause gibt es gar keine zahlenmäßige Beschränkung mehr. Aus dem Zusatz: „Die Regelungen für die Gastronomie, Hotellerie und Kulturstätten werden entsprechend erweitert. Die Rahmenkonzepte der betroffenen Fachministerien werden, soweit erforderlich, entsprechend angepasst“, schließe ich, dass diese Regel dann auch für Hotellerie und Gastronomie gelten wird und damit auch das Gruppengeschäft in überschaubarem, kleineren Rahmen endlich wieder möglich wird.
  2. Fläche pro Person: „Für alle Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war, gilt ab dem 22. Juni 2020 die Regel, dass 10 qm pro Person ausreichen.“ Sofern Plexiglasschutzscheiben vorhanden sind, entfällt für die Mitarbeitenden auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
  3. Kunst & Kultur: Für Kulturveranstaltungen gelten bereits ab 22. Juni die doppelten Personenhöchstzahlen, also 100 im Innenbereich und 200 im Außenbereich, allerdings weiter mit Maske und Abstand, für andere Veranstaltungen, die „aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis“ besucht werden – als Beispiel werden genannt Hochzeiten, Beerdigungen oder auch Vereinssitzungen – gelten weiter 50 innen und 100 außen. Ich fürchte, dies ist immer noch nicht der Befreiungsschlag für den MICE-Sektor. Festivitäten, große Publikumsfeiern und Großveranstaltungen bleiben weiter verboten, vermutlich auch über den 31.8. hinaus.
  4. Bäder und Wellness: Wellnesseinrichtungen in Hotels und entsprechende Pools, Hallenbäder und sogar die Thermen samt Saunaangebote dürfen ab 22. Juni wieder öffnen, Hygienekonzept folgt.
  5. Reisebusunternehmen: Auch hier gelten fortan die gleichen Regeln wie im ÖPNV, also Mund-Nasen-Schutz, aber keine Abstandsregeln und lüften, lüften, lüften! Ist das der Anfang vom Ende des Verbots der Gruppenreisen? Sonst macht das ja keinen Sinn. Eine entsprechende Pressemeldung des LBO geht fest davon aus und feiert die Auferstehung der Busreisen. Dem schließen wir uns an, auch wenn an dieser Stelle vorerst mal wieder auf die noch erforderliche Anpassung des Rahmenkonzepts verwiesen wird, was durch die drei Ministerien Wirtschaft, Verkehr und Gesundheit noch koordiniert werden muss.

Und ganz am Ende sei noch erwähnt – jetzt bitte aufrecht hinsetzen und Hände aus den Hosentaschen, denn jetzt wird’s staatstragend! -, dass mit Ablauf des heutigen Tages der Katastrophenfall in Bayern aufgehoben ist!

Das ist doch mal ein Wort!

Jetzt muss nur noch das mulmige Gefühl in der reisewilligen Bevölkerung langsam dem Zutrauen in die Situation weichen, dann könnte die Katastrophe für uns alle tatsächlich dem Ende entgegengehen.

Wär‘ des schee …

Corona – Wir können auch wieder Kultur!

Seit heute gilt auch für weitere Kulturangebote: Feuer frei!
Na gut, sagen wir: Flämmchen an!
Theater, Konzerte und andere kulturelle Angebote, ja, sogar Kinos, sind – unter strengen Auflagen – ab sofort wieder möglich in Bayern, drinnen wie draußen. Durch die Beschränkung der Sitzplatzkapazitäten unter Einhaltung der Abstandsregeln muss allerdings schon wirklich viel Leidenschaft dazu kommen, um einen Spielbetrieb wieder aufzunehmen und dabei auch nur annähernd auf dem schmalen Grat zur Wirtschaftlichkeit zu wandeln. Eine zwar liebenswerte, aber letztlich oft fatale Charaktereigenschaft Kulturschaffendender ist allerdings genau jene übergroße Leidenschaft, die sie jenseits aller Widerstände für ihre Kunst brennen lässt. Ich wünsche allen Künstlern und Künstlerinnen, dass sie irgendwie innerhalb dieses streng umrissenen Rahmens kultureller Veranstaltungen einen Weg zum Publikum finden, der nicht nur zur Auferstehung ihrer Leidenschaft führt, sondern auch von der Wirtschaftlichkeit her ein wenig Labung mit sich bringt. Der gesellschaftliche Wert von Kunst und Kultur sollte durch Corona auch dem Letzten klar geworden sein. Ich bin sicher, auch Ihr Publikum ist voller Leidenschaft und ist bereit, vieles mitzutragen, um Ihnen auf diesem Weg zur Seite zu stehen, auch finanziell.
Das Kulturamt der Stadt hat dankenswerterweise die Maßgaben des Staatsministeriums spezifisch für Kunst & Kultur zur „Wiederaufnahme des kulturellen Veranstaltungsbetriebs“ hier zusammengefasst. Die ausführlichen FAQs finden sich auch auf der Seite des Ministeriums.

Als ob sie es geahnt hätten, gibt es von der Bundesregierung auch just ein weiteres Hilfsprogramm, das die Soforthilfen ablösen soll, nämlich „Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen“, das für die Monate Juni bis August gelten soll. Explizit auch wieder die Soloselbständigen und die freien Berufe inkludierend, aber ich fürchte, wir fangen wieder von vorne an, denn es geht einmal mehr um Betriebskosten, soweit ich das richtig gelesen habe. Hier das Eckpapier der Bundesregierung mit dem Verweis auf förderfähige Kosten und Antragsberechtigte, das aber erst wieder über die Länder in Maßnahmenform gegossen werden muss. Das kennen wir ja jetzt schon. Mal schauen, wie Bayern das übernimmt. Außerdem ist dieses Mal eine zusätzliche Hürde eingebaut, nämlich, dass der Antrag von einem Steuerberatungsbüro oder einer Wirtschaftsprüfung bestätigt werden muss.

Ansonsten wird die innerdeutsche Situation immer konfuser. Ein großer Teil unserer Kundenkommunikation besteht mittlerweile aus der Klärung der unterschiedlichen Regelungen innerhalb der Bundesländer. Es ist im Moment durchaus möglich, in Thüringen völlig legal als Gruppe in einen Reisebus zu steigen, nur um bei Überschreiten der bayerischen Landesgrenze in die Illegalität abzurutschen. Ich bin ein großer Freund des Föderalismus, aber das ist absurd! Sind ja schon die Verordnungen innerhalb eines Bundeslandes verwirrend und teils widersprüchlich, oder sagen wir interpretationsspielraumerheischend, aber zwischen den Bundesländern ist das noch viel krasser.

Die Nachfrage nach unseren Führungen ist gut, wir sind sehr zufrieden. Die „kurz & kompakt“-Version kommt gut an, wir hatten teilweise 120 Personen um 14 Uhr vor dem Haus, was bei der Maximalzahl von 12 Teilnehmenden zehn Führungen bedeutete. Damit hatten wir nicht im Traum gerechnet, sind aber sehr glücklich mit dieser Bestätigung, dass wir tolle Gäste haben in unserer Stadt, die eine persönliche Stadtführung mit unseren zertifizierten Gästeführern und Gästeführerinnen einfach zu schätzen wissen! Voraussichtlich werden wir somit ab kommenden Samstag, 20. Juni, auch wieder die tägliche Führung um 10.30 Uhr mit anbieten. Nun dürfen noch die Buchungen von Reisen und Pauschalen zunehmen, aber auch da gibt es schon wieder die eine oder andere Anfrage. Die Erlaubnis für Gruppen fehlt halt noch und hemmt die Geschäfte sehr.

Aber wir sind ja bescheiden geworden!