Der Saisonauftakt zu Ostern

Wir schreiben das Jahr 2022. Es ist Ostern. Und wir können fast wie in früheren Jahren den Saisonauftakt begehen und spüren den Aufwind und den Zuspruch unserer Gäste, nach den ruhigen Wintermonaten! Wann hatten wir das zuletzt? Ja: 2019. Das ist drei Jahre her!

Es ist und wird aber nach wie vor kein ganz normales Tourismus-Jahr. Zu viele Unsicherheitsfaktoren spielen immer noch eine Rolle oder sind neu hinzugekommen:
– Corona mit anhaltend hohen Infektionszahlen, die zwar aktuell nicht zu so vielen schweren Krankheitsverläufen führen, aber zu irrsinnig vielen Ausfällen im Personalbereich, so dass alle Betriebe ständig hin- und herjonglieren müssen,
– der Krieg in der Ukraine, der schreckliches Leid über viele, viele Menschen bringt und insgesamt kräftig auf die Stimmung drückt, und in bestimmten Märkten auch die Frage „Reisen oder nicht reisen?“ eher negativ ausfallen lässt,
– die damit einhergehende Frage, wie teuer Mobilität und Energie und alles andere noch werden und ob dies nicht doch auch Menschen vom Reisen abhalten wird,
– und speziell hier in Bamberg wird das touristische Geschehen durch die Schaffung einer weiteren Engstelle im Altstadtkern beeinflusst, ja, ich rede von der Unteren Brücke, aber darauf komme ich gleich noch.

Zunächst einmal gibt es auch viele positive Entwicklungen, die wir feststellen können. Seit einigen Wochen ziehen die Buchungsanfragen kräftig an und wir spüren, dass die Lust zu reisen wieder da ist. Ob es unsere Pauschalen sind, die sich gerade mit ihrem „Alles-aus-einer-Hand“-Service großer Beliebtheit erfreuen, oder die vielen verschiedenen Führungen, die allmählich auch von Gruppen wieder gefragt sind, oder die Erlebnisangebote, die nun alle so langsam wieder beginnen. Schauspielführungen und Rundgänge mit Nachtwächtern oder Geschichtenerzählern, Schattentheater, kulinarische Spaziergänge oder Radtouren, Ausflugsfahrten ins Umland, Bieriges, Musikalisches, Mittelalterliches – wir sind so froh, dass alle unsere Partner wieder da sind mit ihrer Kunst, ihrem Wissen und ihren Angeboten, und wir alle zusammen hoffen auf eine gute Saison.
Erstmalig sind all diese Angebote vollumfänglich online buchbar, ein Meilenstein für unseren Vertrieb! Das waren unsere Hausaufgaben, die wir in der Coronazeit erledigt haben: Direkt online buchbar zum Wunschtermin, bezahlt und abgewickelt, Tickets sofort vorliegend. Schauen Sie mal rein, die Vielfalt der Angebote macht regelrecht neidisch, dass man nicht selber mal nach Bamberg kommen kann als Neuling, als Gast, und all das erleben kann. Und der Erfolg gibt uns recht, dass dieser Weg unumkehrbar ist: Die Online-Buchungen gehen aktuell durch die Decke, jeden zweiten Tag können wir Rekordumsätze vermelden, über diesen Vertriebsweg läuft richtig, richtig viel!

2022 wird auch das Hoffmann-Jahr begangen, nicht nur in Bamberg, auch Berlin feiert den 200. Todestag des Dichters, Komponisten, Kapellmeisters, Zeichners, Juristen und Schluckspechts der düsteren Romantik. Das Jubiläum feiert mit vielen Veranstaltungen dieses Multitalent, das fünf prägende – und marternde – Jahre in Bamberg verbrachte. Auch wir bieten mehrere öffentliche Führungen an. Schauen Sie sich das bisher bekannte gesamte Programm auf der eigenen Jubiläumswebsite an, es lohnt sich.

Und pünktlich zu Ostern ist auch unsere Broschürenpalette komplett. Wir haben teilweise abgewartet, wie sich die pandemische Lage entwickelt, um notfalls noch einmal reagieren zu können mit Änderungen und Aktualisierungen. Aber jetzt liegt alles vor und auch Sie können Ihre Gäste gerne damit versorgen, unser Lager ist gut gefüllt. Wenn Sie größere Mengen benötigen, schicken Sie uns bitte eine kurze E-mail an tourist-info@bamberg.info, denn dann können die Kolleginnen und Kollegen sicher gehen, dass wir ausreichend Material in der Geyerswörthstraße 5 haben, und sie nicht extra aus unserem Außenlager holen müssen, was wir nur einmal in der Woche schaffen.

Ja, und zum Schluss noch ein paar Worte zur Unteren Brücke. Wir halten es nach wie vor für ein Wagnis, um es mal ganz vorsichtig auszudrücken, diese wichtige Verbindung, diese gern genutzte Querung der Regnitz, diesen wunderbar kommerzfreien Treffpunkt und Verweilort für Bamberger und Bambergerinnen, Umlandbewohner, Studierende und die Gäste unserer Stadt mit einem Biergarten zu bespielen. Wie auch immer, er hat heute den Betrieb aufgenommen, und wir müssen darauf reagieren. Denn das schlimmstes Szenario, das ich mir vorstellen kann, ist, dass die Nutzungskonflikte schnell eskalieren, sobald das Wetter verlässlich schön wird, es die eigene Bevölkerung wieder mehr nach draußen zieht und dann auch die Gästezahlen zunehmen – und am Ende die Touristen als die Schuldigen an dem neuen Hotspot gebrandmarkt werden. Das würde unsere Bemühungen um Tourismusakzeptanz und unsere Maßnahmen zur Tourismusverträglichkeit wieder um Jahre zurückwerfen. Und auch wenn ich mir hier noch einmal den Mund verbrenne: Die Gäste unserer Stadt als Bollwerk gegen junge Menschen in Szene zu setzen, finde ich einfach unfair und ungerecht! Aber wir leben in einer Demokratie – und das ist gut so! – und nun schauen wir uns das einfach mal an, wie die Mehrheit es entschieden hat und wie es läuft. Vielleicht ist es ja auch ein Sturm im Wasserglas und alles wird gut, die Stimmung bleibt großartig und alle finden es toll. Aber das nur, um zumindest ein kleines Fünkchen Hoffnung am Leben zu halten.

Für uns und alle Anbieter, die mit ihren Führungen, Rundgängen und Touren auf den freien Zugang zu den Brücken dieser Stadt angewiesen sind, heißt das: Wir müssen noch mehr Rücksicht nehmen und noch flexibler und professioneller agieren, um unseren Teil dazu beizutragen, dass die Situation eben nicht allzu schnell eskaliert, und letztlich versuchen, die Untere- wie auch die Obere Brücke, die ja auch nicht in ganzer Breite zur Verfügung steht aufgrund diverser Freischankflächen, zu entlasten.

Mit folgenden Überlegungen möchte ich alle bitten, ihre Angebote daraufhin zu überprüfen, ob sie ein Stück weit zur Entlastung der Unteren und Oberen Brücke beitragen können:
– Alternative Brücken nutzen: Heinrich-Bosch-Steg, Markusbrücke, Geyerswörthsteg, Untere Mühlbrücke, Bischofsmühlbrücke, Obere Mühlbrücke, Brucknersteg, Nonnenbrücke. All diese Brücken liegen nicht so zentral wie die Obere und Untere Brücke, aber sie bieten das Potential, neue Wegeführungen zu entdecken und auch andere Areale in Führungen und Rundgänge einzubinden.
– Klein Venedig sieht man auch vom Leinritt aus oder von der Markusbrücke.
– Alternative Treffpunkte vereinbaren: Die beiden Brücken und ihre Brückenköpfe meiden als Treffpunkt.
– Erklärungen auf den Brücken kürzen oder verschieben, die Brücken nur queren.
– Den Wegeverlauf flexibel anpassen, wenn akute Verstopfung droht.

Der letzte Punkt ist sicherlich der wichtigste. Professionell agieren, flexibel reagieren und die Gruppen beisammen halten und wenn doch, dann zügig durch den Hotspot geleiten. Es wird ja nicht immer überfüllt sein.

Touristen werden weiterhin eine oder beide unserer Premium-Brücken nutzen, auch Gruppen werden weiterhin über die Brücken gehen, zu einmalig ist nun einmal das Alte Rathaus und der Blick auf Klein Venedig von den Brücken aus. Aber gerade weil diese Gäste ja alle im Laufe ihres Bamberg-Besuchs noch einmal selbst und individuell dorthin gelangen werden, reicht es vielleicht doch manchmal, wenn man auf die Brücken hinweist und sie nicht zwangsläufig quert. Ich weiß, das fällt schwer, und ja ich weiß, auch wir haben ein Anrecht auf die Brücken, aber es hilft uns allen nicht weiter, wenn wir nicht unser Möglichstes tun, die Situation zu entschärfen.

Wir werden versuchen, all unsere auswärtigen Partner zu informieren über diesen neuen Umstand, aber natürlich erreichen auch wir bei weitem nicht alle Gruppen, die nach Bamberg kommen, deren Reiseleitungen seit Jahren denselben Weg gehen. Deswegen sind wir selbst es, die hier verantwortungsbewusst handeln müssen, denn Sie und wir, wir kennen uns aus und sind die Profis!

Wir werden die Situation genau beobachten und nach Möglichkeit reagieren, sobald die Nutzungskonflikte zu eskalieren drohen. Mal ganz abgesehen davon, tun mir die Bedienungen jetzt schon leid, die die Länge der Brücke meistern sollen mit Gläsern und Essen inmitten des bunt gemischten Völkchens, das sich trotz der Einschränkungen auf der Brücke tummeln wird.

Ich wünsche Ihnen allen, liebe Partnerinnen und Partner, einen guten Saisonauftakt, mögen Ihre Einrichtungen und Betriebe, Ihre Häuser und Veranstaltungen, Ihre Angebote und Ihre Künste auf fruchtbaren Boden fallen und viele alte und neue Freunde für Bamberg gewinnen!

Ein gesegnetes und friedvolles Osterfest!

Etwas Ablenkung gefällig? Smart City Bamberg!

Ich gebe zu, es fällt derzeit wirklich schwer, sich auf andere Themen zu konzentrieren als aufs nackte Überleben. Aber viele Projekte gehen dennoch weiter. Und das Projekt „Smart City“, für das sich die Stadt Bamberg bewerben wird, birgt großes und zukunftsorientiertes Potential für unsere Stadt. Möglicherweise sind Sie ja gerade auch mal dankbar, sich ein wenig von den endlosen Krisen- und Katastrophenmeldungen ablenken zu können und wollen sich mit Gedanken zur Weiterentwicklung unserer Stadt mit einbringen.

Bei dem Projekt, für das sich Bamberg bewerben möchte, geht es konkret um Strategien, die die Stadtentwicklung samt ihrer räumlichen Strukturen und der ganzen Stadtgesellschaft mit dem Potential der Digitalisierung verknüpfen. Mehr kann man auf der Seite des Bundesinnenministeriums nachlesen: https://www.smart-cities-made-in.de/

Es geht also vorrangig um Ideen, die auf den Chancen der Digitalisierung aufbauen, aber nicht nur. Das Forum ist für alle Bambergerinnen und Bamberger offen und will dabei so viele Ideen aus der Bevölkerung wie möglich mitnehmen, aus Kultur, Bildung, Soziales, Verkehr, Wirtschaft, Medien, also auch Tourismus. Den Zugang finden Sie hier: https://bamberg-buerger.intrakommuna.net/net_home/Pages/Startseite
Einmal mit E-mail, Namen und Funktion registrieren und dann im Ideenpool mitdiskutieren oder eigene Vorschläge einbringen.

Das Forum ist bis zum 20. April 2020 geöffnet.

Bamberg und sein Tourismus – Entwicklungen, Effekte und Verträglichkeit

Overtourism ist seit Jahren in aller Munde, wenn es um bestimmte Städte wie Dubrovnik, Venedig oder Barcelona geht. Neuerdings sprechen manche Fachleute auch gerne von „Overcrowding“, was vielleicht ehrlicher ist, denn es bezieht nicht nur die Besucherinnen und Besucher mit ein, sondern alle Nutzer des öffentlichen Raums, die sich aneinander reiben, wenn es eng wird in einer Stadt. Dadurch ergeben sich vielleicht ganz neue Lösungsansätze, wenn man den Blick weitet und alle, die sich ein und denselben Lebensraum teilen, mit in den Blick nimmt.
Wir beobachten sehr genau, was die großen Reiseziele unternehmen, um ihrer Flut an Besuchern Herr zu werden. Da auch in Bamberg an manchen Tagen an einigen Orten der Punkt erreicht wird, an dem man sich als Bewohner oder Bewohnerin überfordert fühlt von der schieren Menge an Menschen, die sich in unserer Stadt tummeln, beschäftigt uns das Thema auch schon lange. Seit Jahren setzen wir Maßnahmen um, die die Verträglichkeit touristischer Effekte verbessern sollen. In der Broschüre „Tourismus in Bamberg 2019 – Entwicklungen, Effekte, Verträglichkeit“ fassen wir unsere Position dazu aktuell zusammen und zeigen unsere Palette an Maßnahmen auf, die wir in den vergangenen Jahren hinsichtlich eines verträglichen Tourismus unternommen haben.

„Dein Bamberg! Eine Stadt voller Geschichte und Geschichten …“

Aktionstag der TKS-zertifizierten Bamberger Gästeführer am 7. April 2019
Die zertifizierten Bamberger Gästeführer laden die Bamberger Bürgerinnen und Bürger zu einem Aktionstag am Sonntag, den 7. April ein. Bei verschiedenen kostenlosen Kurzführungen können die Bamberger einmal ihre eigene Stadt aus dem Blickwinkel der Besucher Bambergs erleben – auf emotionale, unterhaltsame und begeisternde Weise.
Mehr als 100 Personen sind durch den BAMBERG Tourismus und Kongress Service als zertifizierte Gästeführer anerkannt und führen Besucher aus nah und fern auf Fränkisch, Hochdeutsch und in 15 Fremdsprachen durch die Stadt.

Als Angebot und kleines Dankeschön für Einheimische veranstalten die zertifizierten Bamberger Gästeführer am 7. April erstmals einen Aktionstag mit kostenlosen Kurzführungen zu verschiedenen Themen rund um den Alten Hafen, das Mühlenviertel, ETA Hoffmann und vieles mehr.

Hier finden Sie die komplette Übersicht aller Führungen.

Zwischen 11 und 15 Uhr finden jede halbe Stunde – außer um 14.00 Uhr -Führungen statt. Startpunkt ist die Tourist-Information in der Geyerswörthstraße 5. Die Kurzführungen dauern ca. 30 – 40 Minuten. Die Teilnehmerzahl je Führung ist beschränkt. Eine Voranmeldung unter info@bamberg.info und Tel. 2976 110 ist möglich.

Wer sind die TKS-zertifizierten Bamberger Gästeführer?

Seit 1996 bildet die Stadt Bamberg durch den Tourismus und Kongress Service Gästeführer und Gästeführerinnen in einem fünfmonatigen Lehrgang aus. Wer an dieser Weiterlesen

Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bamberg

330 Mio € Bruttoumsatz jährlich durch den Tourismus in Bamberg – und daraus resultierend ein Einkommensbetrag von 153 Mio €. Das entspricht einem Beschäftigungsäquivalent von rund 6.000 Vollzeitarbeitsstellen – das ist stark!
Klar, Zahlen sind nicht alles, aber es ist doch interessant zu sehen, welche Bedeutung der Tourismus im Wirtschaftsgefüge dieser Stadt mittlerweile hat. Und von diesen Einnahmen profitieren wir alle, das zeigt die Studie gut auf. Denn auch wenn z.B. das Gastgewerbe mit knapp der Hälfte der Einnahmen auf Platz 1 steht, so geben Hotels und Restaurants ihr Geld ja auch wieder aus! Zum einen in Form von Gehältern für die eigenen Angestellten und zum anderen in Form von Geldern, die weiterfließen an lokale Handwerksbetriebe, Gemüsehändler, Stadtwerke, Metzgereien, Reinigungskräfte, Steuerberater, Photographen, Gärtner, Brauereien, Werbeagenturen etc. Das ist die sogenannte zweite Umsatzstufe derer, die mittelbar am Tourismus profitieren.
Die ganze 2017er Studie des dwif zum Wirtschaftsfaktor Tourismus in Bamberg finden Sie hier!

Dieses Mal haben wir auch einen „Erklärfilm“ dazu hergestellt. Schauen Sie doch mal rein, da sind die wichtigsten Fakten auf lockere Art und Weise in eine kleine Geschichte verpackt!

„Overtourism“ als globales Phänomen

Haben sich die entsprechenden Organisationen und die Wisssenschaft unter dem Stichwort „Sustainable Tourism“ über viele Jahre hinweg hauptsächlich mit ländlichen Destinationen auseinandergesetzt – bis dato unentdeckten Idyllen und Paradisen, die plötzlich von Touristen entdeckt werden und in kürzester Zeit ihren ursprünglichen Charakter verändern – sehen diese Institutionen nun, dass es das gleiche Phänomen seit einiger Zeit auch in den Städten gibt. Und weil sie das jetzt verstanden haben, haben sie gleich einen neuen Begriff dafür gefunden: „Overtourism“. Diese Seite unten hat so viele Querlinks, dass man sich richtig festbeißen kann, bringt aber auch einige interessante Ideen und Ansätze und trägt viele Artikel zu den großen Städten und ihrer Entwicklung zusammen. Es tut sich also was, wir sind nicht alleine mit unseren Herausforderungen. Manche unserer Sorgen werden durch die Lektüre über betroffene Städte auch relativiert, andere werden leider bestätigt. Wir müssen ja auch immer unterscheiden zwischen gesamtgesellschaftlichen Phänomenen und Veränderungen, was man nicht den Touristen anlasten kann, wie verändertes Ausgeh-, Freizeit- und Konsumverhalten der einheimischen Bevölkerung und der jüngeren Generation, aber auch Gentrifizierung usw. und den genuin durch den Tourismus geförderten Veränderungsprozessen. Ein differenziertes Verständnis des Tourismus ist die Basis für unsere weitere Arbeit.

Hier geht’s zur Seite des „Responsible Tourism Partnership

Tourismusakzeptanz in Bamberg – Die 2016er Studie

Nun liegen die Ergebnisse der Studie vor. 2016 wurde in verschiedenen Stadtteilen Bambergs die Wahrnehmung des Tourismus und die Akzeptanz in Bamberg untersucht und in den größeren Kontext der Entwicklung hin zu einem nachhaltigen Tourismus gesetzt. Die gebürtige Bambergerin Anna Wittig hatte im August und September 2016 mit Unterstützung des Bamberger Tourismus & Kongress Service (TKS) die Untersuchung durch eine qualitative schriftliche Befragung durchgeführt und im Rahmen ihrer Masterarbeit der Uni Greifswald erarbeitet und veröffentlicht. In Bamberg hat sie die Studie auf dem Offenen Forum Tourismus des TKS am 15. Mai 2017 präsentiert und zur Diskussion gestellt. Für den TKS stecken darin eine Menge Anregungen für die weitere Arbeit hin zur besseren Verträglichkeit des Tourismus für alle Bamberger.
Hier ist Anna Wittigs Präsentation mit den wesentlichen Ergebnissen aus der Studie:
Tourismusakzeptanz in Bamberg – Vortrag von Anna Wittig beim OFT 15_05_2017

„Unser Bamberg – da schau her“ ging aufs Wasser

avalon_passion-1Positive Neugierde trieb am Wochenende des 12./13. Novembers über 2.000 Besucher in den Bamberger Hafen. Unter dem Motto „Unser Bamberg – da schau her!“ bot der Tourismus & Kongress Service wieder einmal einen spannenden Einblick in einen Aspekt des touristischen Geschehens. In Zusammenarbeit mit dem bayernhafen Bamberg und Avalon Waterways konnten die Bamberger heuer zwei Tage lang ein Flusskreuzfahrtschiff der Reederei Avalon besichtigen. Über 900 solcher Schiffe legten im Jahr 2016 in Bamberg an. Die Teilnehmer dieser Flusskreuzfahrten – vorwiegend aus englischsprachigen Ländern, aber auch zunehmend aus dem deutschsprachigen Bereich – verbringen meist bis zu 4 Stunden Zeit in Bamberg, besichtigen die Stadt im Rahmen Weiterlesen

Rauf aufs Schiff – Tage des offenen Kreuzfahrtschiffs 12. & 13. November

logo-tage-des-offenen-schiffs„Unser Bamberg – da schau her!“ geht in die nächste Runde. Dieses Mal geht es um die Flusskreuzfahrer. Wieder einmal gibt es für Bambergs Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit eines Perspektivwechsels.
Was ist nicht schon alles über die Flusskreuzfahrer geredet und geschrieben worden. Die einen wollen sie nicht missen, sagen, die bringen Geld und InteUnser Bamberg - da schau her - Logornationalität in die Stadt, die anderen schimpfen über verstopfte Wege, Ultrakurzaufenthaltstouristen und Bus-Chaos. Nun gibt es die einmalige Chance ein solches Kreuzfahrtschiff einmal von innen zu besichtigen und sich aus erster Hand über den Flusskreuzfahrttourismus zu informieren. Am Samstag und Sonntag, 12. und 13. November 2016 laden bayernhafen Gruppe und Stadt Bamberg mit freundlicher Unterstützung der Reederei Avalon Waterways im Bamberger Hafen auf die „Avalon Passion“ ein, ein Schiff der Luxusklasse. Weiterlesen

Flusskreuzfahrer – die neue Saison beginnt

Große Besprechung mit allen Flusskreuzfahrt-Reedereien im Jahr 2015

Große Besprechung mit allen Flusskreuzfahrt-Reedereien im Jahr 2015

Jetzt, wenn die Schleusensperre in wenigen Tagen aufgehoben ist, werden sie das Stadtbild Bambergs wieder deutlich beein“flussen“ – t’schuldigung, das schöne Wortspiel fiel mir erst beim Schreiben auf.

Nach intensiver Zusammenarbeit mit unseren örtlichen Führungsanbietern, unseren Gästeführern und den Reedern selbst wurden im vergangenen Jahr drei konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Tourismusverträglichkeit beschlossen und mit Beginn dieser Saison umgesetzt:

  • Verlagerung der Bustransfers von Flusskreuzfahrtschiffen von der südlichen Promenade an den regulären Bushaltepunkt „Mußstraße“
  • Limitierung der Gruppengröße auf 25 Teilnehmer je Gästeführer, was auch von allen mit dem TKS kooperierenden Führungsanbietern so übernommen wurde, und auch für die Flusskreuzfahrtpassagiere mit drahtlosen Headsets gilt
  • Aufteilen auf unterschiedliche Routen zur Entzerrung und Vermeidung von Pulk-Bildung

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