Flusskreuzfahrer – die neue Saison beginnt

Große Besprechung mit allen Flusskreuzfahrt-Reedereien im Jahr 2015

Große Besprechung mit allen Flusskreuzfahrt-Reedereien im Jahr 2015

Jetzt, wenn die Schleusensperre in wenigen Tagen aufgehoben ist, werden sie das Stadtbild Bambergs wieder deutlich beein“flussen“ – t’schuldigung, das schöne Wortspiel fiel mir erst beim Schreiben auf.

Nach intensiver Zusammenarbeit mit unseren örtlichen Führungsanbietern, unseren Gästeführern und den Reedern selbst wurden im vergangenen Jahr drei konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Tourismusverträglichkeit beschlossen und mit Beginn dieser Saison umgesetzt:

  • Verlagerung der Bustransfers von Flusskreuzfahrtschiffen von der südlichen Promenade an den regulären Bushaltepunkt „Mußstraße“
  • Limitierung der Gruppengröße auf 25 Teilnehmer je Gästeführer, was auch von allen mit dem TKS kooperierenden Führungsanbietern so übernommen wurde, und auch für die Flusskreuzfahrtpassagiere mit drahtlosen Headsets gilt
  • Aufteilen auf unterschiedliche Routen zur Entzerrung und Vermeidung von Pulk-Bildung

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Spannungsfeld Flusskreuzfahrer

Flusskreuzfahrt-SchiffReedereien, Interessensverbände, Gästeführer, Tourismusexperten und Reiseveranstalter haben diese Woche in Bamberg an einem Tisch gesessen und Lösungsansätze diskutiert, um die konfliktbehafteten Felder des Flusskreuzfahrttourismus in Bamberg zu entschärfen. Es ist sicherlich nur der Beginn eines längeren Prozesses, aber ein sehr wichtiger Schritt, allen Beteiligten die Situation im sensiblen Altstadtbereich der Welterbestadt darzulegen.
Im Rahmen dieser Sitzung wurden die Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, die Jörg Hentschel als Masterarbeit an der HTW Chur eigereicht hat. Diese Studie beleuchtet zum einen den Wirtschaftsfaktor, den der Flusskreuzfahrttourismus in Franken hat, zum anderen die Haltung der lokalen Bevölkerung gegenüber diesem Tourismussektor. Einige wesentliche Ergebnisse für Bamberg haben wir in einem pdf zusammengefasst und stellen sie hier als Hintergrundwissen für die weitere Diskussion gerne zur Verfügung.
Präsentation Masterarbeit Flusskreuzfahrten

Unser Bamberg – Da schau her!

Unser Bamberg - da schau her - LogoMit dieser Botschaft laden Bamberger Stadtführungs-Organisationen und der TKS am kommenden Sonntag zu kostenfreien Führungen ein. Die Initiative „Unser Bamberg – Da schau her!“ möchte den Bamberger Bürgern einen Perspektivwechsel ermöglichen: Einmal in der eigenen Stadt in die Rolle des Touristen schlüpfen. Einmal eben gerade nicht – wie sonst im Alltag – durch die Stadt hetzen und dann möglicherweise von der einen oder anderen Touristengruppe ausgebremst werden, sondern sich mal wieder bewusst einlassen auf die Schönheiten dieser Stadt, als „vorübergehender“ Tourist in der Heimatstadt!

Los geht’s mit einem Aktionstag am Sonntag, 26. April, im weiteren Verlauf des Jahres gibt es dann jeden Monat weitere Führungen – nur für Bamberger! Hier gibt’s das Programm.

Aktueller Nachtrag vom 21. Mai: Alle Führungen bis Ende des Jahres sind leider bereits ausgebucht!

Offener Dialog zur Tourismusgesinnung

Nachbericht zur Veranstaltung am 14. November 2014 „Was gehen mich die Gäste an – Lebensqualität und Tourismus in Bamberg“

Sebastian Gries beim Offenen Forum Tourismus in Bamberg

Sebastian Gries beim Offenen Forum Tourismus in Bamberg

Wer nicht dabei war, hat eine äußerst lebendige Veranstaltung verpasst, mit vielen guten Ideen und bedenkenswerten Gedanken, einem offenen Austausch, fairem Miteinander und kurzweiliger Unterhaltung. Dank Mäc Härder wurde sogar etwas für die Fitness der Teilnehmenden getan.

Angesichts des vollen Tagungssaals war zu erkennen, auf welch großes Interesse das Thema stößt. Toll war, dass auch zahlreiche „normale“ Bürger der Einladung gefolgt waren und sich in die Diskussion mit einbrachten.

Ich habe ein paar Gedanken mit notiert, die mir wichtig erschienen und möchte diese hier in der gebotenen Kürze darlegen. Dass der Eintrag trotzdem ein bisschen länger geraten ist, sei mir verziehen, dabei habe ich doch schon auf die herrlich illustrative Spiegelsaalgeschichte verzichtet. Wer nach der Lektüre dieses Beitrags auch die noch hören will, schreibe mir einen entsprechenden Kommentar, ich verspreche, dass ich sie dann im nächsten Beitrag nacherzähle.

Zur Illustration gibt’s hier den Vortrag von Sebastian Gries, Kohl & Partner, als pdf, aber es ist nicht alles drin, was er gesagt hat, deswegen jetzt rasch die Gedanken, die ich mir notiert hatte:
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Was wollen denn all die Leute hier?

Logo UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V.Am Freitag, 29. August 2014, um 16.00 Uhr findet bei uns ein sehr interessanter Vortrag statt:

Was wollen denn all die Leute hier?
Welterbe und Tourismus unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit

 

Referentin ist Frau Kerstin Manz vom UNESCO World Heritage Centre in Paris

Mehr als 1000 Stätten stehen inzwischen auf der UNESCO-Welterbeliste. Zwar gibt es mit der Einschreibung kein Geld von der UNESCO, nichtsdestotrotz sind die wirtschaftlichen Erwartungen vor Ort hoch, wirkt die UNESCO-Auszeichnung doch als wahrer Besuchermagnet. Weiterlesen

Bamberg braucht den Tourismus

Hier ein aktueller Aufruf des TKS an alle, die unsere Stadt weiterhin lebendig und belebt sehen wollen:

„Der Tourismus floriert, unsere Stadt ist ein beliebtes Reiseziel. Zwei Jahrzehnte nach der Ernennung zum Weltkulturerbe besuchen so viele Gäste wie nie zuvor die Bamberger Altstadt. Glückliches Bamberg könnte man meinen …

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Überfordert der Tourismus die Stadt?

Ein Beitrag im Deutschlandradio Kultur vom 3.9.2013 hat die Diskussion wieder aufgefrischt, ob Bamberg unter dem regen Zuspruch seiner Gäste nicht mehr leidet als es profitiert.

Lesen Sie den Beitrag im Manuskript  oder hören Sie rein: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/2236692/#oben

Wir sind der Meinung: Bamberg gewinnt durch den Zuspruch von Gästen aus aller Welt an Attraktivität, an Atmosphäre und an Lebendigkeit!

Wir wehren uns gegen die undifferenzierte Verunglimpfung unserer Gäste, die mit grölenden kulturfernen Komasäufern, mit häuserschädigenden Touristenbussen und lemmingartig einfallenden wilden Horden gleichgesetzt werden.
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Tourismus in Bamberg – ein Beitrag zur Verträglichkeitsdiskussion

Flyer „Tourismus in Bamberg“

Dieses kleine Heft hat der Tourismus & Kongress Service Anfang des Jahres 2012 herausgegeben und über das Rathausjournal der Stadt allen Abonnenten der Bamberger Lokalzeitung zukommen lassen.

Es versuchte, mit differenzierten Hintergrundinformationen in die laufende Diskussion lenkend einzugreifen und war als Plädoyer für ein gutes Miteinander von Bürgern und Gästen der Stadt zu verstehen. Schauen Sie doch mal rein! Download „Tourismus in Bamberg“