Qualitätsoffensive des TKS

Tourismus & Kongress Service startet Initiative zur Qualitätssicherung in Bamberg

Im Rahmen des letzten Offenen Forums Tourismus, das der BAMBERG Tourismus & Kongress Service (TKS) alljährlich veranstaltet, wurde am 26. April mit einem Fachvortrag und anschließender Diskussion die Möglichkeit geboten, sich mit dem Thema Qualität im Tourismus auseinanderzusetzen. Diese Möglichkeit nutzten zahlreiche Akteure aus Stadt und Land, aus Politik, Gastgewerbe, Kultur, Dienstleistungen und Einzelhandel rege und kamen zum OFT ins Tourismuszentrum.

So stand nicht die überaus Offenes Forum Tourismus 2013erfolgreiche touristische Entwicklung der letzten Jahre im Mittelpunkt dieses Vormittags, sondern der Blick in die Zukunft, wie es denn weitergehen soll im Tourismus Bambergs.

In seiner Eröffnungsrede wies Bürgermeister Hipelius die Marschrichtung der nächsten Jahre, indem er einen klassischen Spruch zitierte: „Qualität ist nicht alles, aber ohne Qualität ist alles nichts“. Denn Tourismus sei kein Selbstläufer. Das Erreichte könne genauso schnell verloren gehen, wie es erarbeitet wurde. Die Kunden würden immer kritischer, tauschten sich in mannigfaltigen Foren und sozialen Netzwerken aus und reagierten äußerst sensibel auf nachlassende Qualität. Der Schlüssel zur weiterhin erfolgreichen Arbeit im Tourismus müsse daher die Wahrung der Qualität, bzw. der Ausbau von Qualität sein.

Als Auftakt zu einer Qualitäts-Initiative des TKS sprach die Referentin Dörte Mäder, Qualitäts-Coach von Service Q Deutschland, und konfrontierte die Zuhörer zunächst mit einigen Beispielen falsch verstandener Dienstleistungsmentalität in Deutschland.

In ihrem Vortrag verwies sie auf vielfältige Möglichkeiten, Qualität zu sichern, sei es durch Mitarbeitermotivation und -befragung, Qualitätszirkel, die sich regelmäßig und strukturiert auf das Thema Qualität konzentrieren oder auch durch die Vermittlung eines neuen Images touristischer Berufe. Die ständige Orientierung am Gast, das Vermögen, sich auch nach vielen Berufsjahren in einen Gast hineinversetzen zu können und mit offenen Augen den eigenen Betrieb zu betrachten, sei das A und O von Qualitätssicherung. Kunden würden heutzutage mit einer großen Erwartungshaltung kommen, und nur wenn diese Erwartungshaltung mit einem Überraschungseffekt sogar noch übertroffen wird, bliebe eine Destination im Gedächtnis.

Dauerhafte Qualität auf hohem Niveau funktioniere nur, wenn die gesamte Leistungskette von der Vorab-Information bis zu den Kulturmöglichkeiten vor Ort, dem Service, der Übernachtung und schließlich der Abreise Hand in Hand dem Anspruch des Gastes entsprächen.

Eine anschließende Blitzumfrage unter den Teilnehmenden des OFT ergab durchaus großes Interesse an einer weitergehenden Beschäftigung mit dem Thema Qualität, so dass Tourismusdirektor Andreas Christel anbot, bald das geeignete Format für einen regelmäßigen Austausch zu finden und die interessierten Akteure dazu einzuladen.

Wer trotz der Ausrichtung an der Zukunft dennoch einen Rückblick auf das Erfolgsjahr 2012 genießen möchte, dem sei die kleine Broschüre „Jahresbericht 2012“ empfohlen, die kurz und prägnant über die wesentlichen Zahlen, Fakten und Ergebnisse des vergangenen Tourismusjahres informiert.

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